aus: Friedberger Allgemeine, Nr. 50, 2. März 2026, S. 37
Kurz vor dem errechneten Geburtstermin seines ersten Kindes...

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Kurz vor dem errechneten Geburtstermin seines ersten Kindes...

Der letzte Marktsonntag für dieses Jahr bietet eine große Vielfalt. Neben den Marktständen zieht vor allem der Kreativmarkt Interessierte in die Friedberger Innenstadt.
Friedberg Zwei Tage vor dem Martinsfest müssen Verkäufer und Besucherinnen zum Glück nicht durch Schnee und Wind schlendern: Der letzte Marktsonntag im Jahr 2025 ist zwar kalt, aber trocken. So haben sich zur Mittagszeit um 12 Uhr, als auch einige Läden ihre Pforten öffnen, viele Besucherinnen und Besucher rund um die zahlreichen Stände in der Innenstadt versammelt. Dabei gibt es wieder ein breites Angebot an Waren zu bestaunen – und auch so manche Köstlichkeit zu probieren. Unter den Essensständen ist auch der des Ehepaars Domino, das aus dem fernen Meran angereist ist: „Wir kommen, um ein Stück Südtirol zu präsentieren.“ Aus ihrer Heimat haben sie Käse, Speck und Salami mitgebracht. Regelmäßig sind sie in Bayern und Baden-Württemberg mit ihrem Stand unterwegs, und nun schon zum zweiten Mal in Friedberg: „Hier sind nette Leute und das Geschäft läuft auch ganz gut.“
Das Motto des Jahrmarkts lautet „Drinnen“. Dorthin zieht es auch sehr viele Leute, genauer: zum Kreativmarkt im Divano hinter der Kirche St. Jakob. Einige Stände locken mit dekorativem Wohnzubehör, so etwa Karin Fleischner aus dem Friedberger Ortsteil Haberskirch, die seit Jahrzehnten für die Keramikprodukte aus ihrem Atelier bekannt ist. Sie hat heute nicht nur Platten und Schalen mitgebracht, sondern auch kleine Halter für vier Kerzen mit der Aufschrift „Advent“ – passend zur Jahreszeit, wenn man bedenkt, dass rund ums Pfarrzentrum bereits die ersten Buden für den „Friedberger Advent“ bereitstehen. Fleischner, die Kunst als Hauptberuf betreibt, ist schon zum zweiten Mal auf dem Kreativmarkt und das sehr gerne: „Es ist ein schöner, kleiner Rahmen hier. Und ich treffe neben den freundlichen Kunden auch andere Künstler, der Austausch macht Freude.“
Solches Lob freut Renate Mayer, Geschäftsführerin des Aktiv-Rings Friedberg, der die Marktsonntage gemeinsam mit der Stadt organisiert. Den Kreativmarkt in dieser Form gibt es erst zum dritten Mal und er entstand ein Stück weit aus der Not heraus: „Vor zwei Jahren wurde nach dem schlimmen Sturm ein Marktsonntag abgesagt. Daraufhin sind wir spontan mit einem Ersatzprogramm in diesen Saal ausgewichen, und dann hat sich daraus der Markt entwickelt.“ Das Konzept fußt auf zwei Säulen – Regionalität und Vielfalt: „Alle Anbieter auf dem Kreativmarkt müssen aus der Region kommen. Und es gibt keine Art von Stand zweimal, alle sind einzigartig.“
Einer dieser einzigartigen Anbieter ist der Stand vom Mohnhof der Familie Asam aus dem Dasinger Ortsteil Malzhausen. Sie haben eine vielfältige Palette an Produkten aus Mohn, den sie selbst anbauen, mitgebracht: Mohn-Schokolade, Mohn-Eierlikör, aber auch Mohn-Seife. Die Asams sind auch schon zum zweiten Mal auf dem Kreativmarkt und überzeugt von der Veranstaltung: „Erstmal ist es um die Jahreszeit schön, wenn man drinnen ist. Und die Kombination mit dem Marktsonntag bringt uns viele Kunden, weil viele beides besuchen.“
In der Nähe des Rathauses stehen unterdessen drei Mitglieder des Lions Club und deuten auf die baldige Weihnachtszeit hin: Sie verkaufen Adventskalender. Der Gewinn hieraus fließt in einen guten Zweck, wie die Männer, unter ihnen Präsident Max Kappler, erzählen: „Wir unterstützen damit mehrere lokale Projekte zugunsten von unverschuldet in Not geratenen Menschen.“ Doch auch die Käufer können profitieren: Auf den einfachen, aber schön gestalteten Papierkalendern sind Nummern abgedruckt. „Unter denen werden ab 1. Dezember Preise verlost, die von unseren Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden.“ (Michael Probst)

Die Stadt will gemeinsam mit Rotary und Lions die sozialen Herausforderungen angehen. Die Friedberger Tafel soll bald davon profitieren.
Friedberg Es riecht nach frischem Kaffee, als sich die Türen zum kleinen Büro von Tatjana Asmuth im Friedberger Bahnhofsgebäude öffnen. Zwischen Aktenordnern, Stadtplänen und einer Pinnwand voller bunter Notizzettel sitzt die Quartiersmanagerin am Schreibtisch – ein Platz, von dem aus sie künftig den „sozialen runden Tisch“ koordinieren will. Zusammen mit ihrer Kollegin Ulrike Proeller will sie das soziale Gefüge der Stadt stützen.
„Wir haben in Friedberg viele, die helfen wollen – aber oft weiß der eine nicht, was der andere schon macht“, sagt Asmuth. Genau das soll sich nun ändern. Gemeinsam mit den Friedberger Serviceclubs Rotary und Lions möchte die 48-Jährige Kräfte bündeln – für Sozialverbände, für kleinere Vereine wie die Friedberger Tafel oder das Bürgernetz. Ziel ist es, vorhandene Strukturen besser zu verknüpfen und das soziale Engagement in der Stadt sichtbarer und wirksamer zu machen.
„Wir sprechen nicht direkt die Bürgerinnen und Bürger an, sondern Verbände, Organisationen oder kleinere Vereine“, erklärt der ehemalige Rotary-Präsident Hubert Ströbel und lehnt sich dabei in seinem Stuhl zurück. „Dort wissen die Menschen am besten, wo der Schuh drückt.“ Gemeinsam mit den anderen Beteiligten will er eine Plattform schaffen, die sich auf den Bedarfsaustausch spezialisiert – eine Art Drehkreuz, über das Hilfe, Wissen und Kontakte schnell weitergegeben werden können.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt ein aktuelles Beispiel: Die Friedberger Tafel hat sich mit einem Anliegen an den „sozialen runden Tisch“ gewandt. Ihre derzeitigen Räume im Keller sind zwar funktional, aber für Lieferanten schwer zugänglich – ein LKW kann nicht direkt anfahren, die Kisten müssen von Hand durch enge Gänge getragen werden. „Das ist eine enorme logistische Herausforderung“, sagt Asmuth. Gemeinsam mit den Serviceclubs wird nun nach einer Lösung gesucht: vielleicht ein besser zugänglicher Standort, vielleicht Unterstützung bei der Transportorganisation.
Solche Fälle machen deutlich, was der runde Tisch leisten soll: schnell reagieren, Kontakte vermitteln, Hilfe koordinieren. Es geht nicht darum, nur den Geldbeutel zu öffnen, sondern vor allem um Wissen, Erfahrung und pragmatische Unterstützung. Auch Mark Böhm, Past-Präsident des Lions-Clubs Friedberg, unterstreicht diesen Ansatz. Die Clubs wollen dort einspringen, wo professionelle Strukturen an ihre Grenzen stoßen – unbürokratisch, konkret und mit viel Kompetenz.
Das soziale Gefüge in der Stadt stützen und stärken – das ist das Ziel von Tatjana Asmuth und Ulrike Proeller. Sie bilden seit einigen Monaten das neue Duo im sogenannte Quartiersmanagement in Friedberg, das sich vor allem auf die südlichen Stadtteile konzentriert. Asmuth ist seit November mit an Bord. Proeller ist bereits seit mehreren Jahren bei der Stadt angestellt, lange Zeit als Asylbeauftragte. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert – ein Rückenwind, den die Stadt gezielt nutzen will, um neue Strukturen aufzubauen und bestehende Initiativen zu vernetzen. Tatjana Asmuth lächelt, als sie an die kommenden Monate denkt. „Falls sich noch Vereine oder Organisationen am „sozialen runden Tisch“ beteiligen wollen, können sie gerne über sis@friedberg.de Kontakt aufnehmen“, sagt sie. „Wir haben in Friedberg schon viele gute Ansätze – wir müssen sie nur miteinander verbinden.“ Der nächste Runde Tisch ist für Anfang 2026 geplant.
Und während draußen ein Zug einfährt, scheint auch in Asmuths kleinem Büro Bewegung zu entstehen. Die ersten Fäden sind geknüpft – jetzt gilt es, sie festzuhalten. (Christine Hornischer)

Ein Austausch, der verbindet.
Friedberg Am Beginn des Schuljahres hatte die Fachoberschule Friedberg besonderen Besuch: Eine Gruppe von Schülern aus Mexiko kam im Rahmen des Schüleraustauschs zu Gast nach Friedberg. Zehn Tage lang nahmen sie am Schulalltag teil und lernten die deutsche Kultur kennen.
Schon in den ersten Tagen durften die mexikanischen Gäste die deutsche Schule hautnah erleben. An der FOS Friedberg wurde zu Ehren der Gruppe ein Empfang ausgerichtet.
Schulleiterin Hermine Scroggie und Organisatorin Regina Häußler begrüßten die Gäste herzlich. Zu Gast waren auch Max Kappler und Mark Böhm vom Lions Club, der den Austausch auch finanziell unterstützt. Das Buffet war reich bestückt und die Schulband machte Musik. Die Stimmung war großartig, die Offenheit und Neugierde aufeinander und aneinander überall erkennbar – man spürte, wie sehr sich alle über den Besuch freuten.
Lehrkräfte der FOS boten verschiedene Workshops an, bei denen die mexikanischen Gäste mit Schülern der Spanischklassen zusammenarbeiteten. Die Themen reichten von Demokratie bis hin zu künstlerischen Projekten. In einem Workshop wurden Interviews mit den Austauschschülern geführt, die später in der Schülerzeitung veröffentlicht werden.
Was die mexikanischen Schüler und ihre Lehrkräfte ausgesprochen beeindruckend fanden, war der Besuch im historischen Sitzungssaal des Rathauses in Friedberg, der ihnen von Bürgermeister Eichmann persönlich gezeigt wurde. Dieser wurde dann auch spontan zu einem Gegenbesuch eingeladen, mit der Aussicht auf echtes mexikanisches Essen.
Der Austausch war eine tolle Gelegenheit, um über den eigenen Tellerrand zu blicken, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch zu kommen und Toleranz zu entwickeln. Schon jetzt ist klar: Diese zwei Wochen zeigen, dass Schule so unglaublich vielseitig sein kann und sich das Erlernen einer Fremdsprache auf jeden Fall lohnt.
Der Gegenbesuch der deutschen Gruppe erfolgt bereits Ende Oktober, unterstützt von der Stiftung Jugendaustausch Bayern. (Hermine Scroggie für Staatliche Berufliche Oberschule Friedberg)

Der Friedberger Lions Club hat wieder zahlreiche Gewinne organisiert.
Friedberg Inzwischen ist es Tradition in Friedberg und Umgebung: der Adventskalender des Lions Clubs, der in diesem Jahr wieder ein besonderes Schmuckstück ist. Anton Oberfrank ruft dafür das ehemalige Münchner Tor in Erinnerung. Zudem gibt es die Chance auf einen von knapp 650 Gewinnen im Gesamtwert von 28.000 Euro hinter den 24 Türchen. Möglich machen das insgesamt 140 Spender.
Die Gewinne reichen von einem iPad von der Sparkasse, einer Bohrmaschine der Firma Kniess, Restaurantgutscheinen, VIP-Karten für die Panther-Spiele, Training im Sanamed Eurasburg bis zur Tagesmiete eines Reisebusses der Firma Demmelmair. Ab sofort kann der Kalender für sieben Euro erworben werden.
Dabei geht es vor allem um den guten Zweck. Denn seit jeher geht der Reingewinn an soziale, kulturelle oder Bildungseinrichtungen. Seit Beginn der Kalenderaktion gingen mehr als 250.000 Euro an die Sozialstation, das Kinderheim, die Vinzenz-Palotti-Schule und weitere Einrichtungen. Damit diese Unterstützung auch weiterhin möglich ist, hoffen die Organisatoren um Helmut Börner und Hannes Kölnsperger wie in allen Jahren zuvor den Ausverkauf sämtlicher 5.200 Exemplare vermelden zu können.
Die Lionsfreunde verkaufen den Adventskalender an den drei Samstagen im Oktober (11., 18. und 25.) vor der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Zudem gibt es die Möglichkeit, ein Exemplar auf dem Martinimarkt am 9. November zu kaufen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Verkaufsstellen:
(AZ)

Der neue Präsident Max Kappler freut sich auf seine Präsidentschaft.
Turnusmäßig hat ein neuer Präsident die Führung beim Lions Club Friedberg übernommen: Max Kappler will für ein Jahr den Club mit einem sanften Mitgliederwachstum und verbindenden Veranstaltungen weiterentwickeln. Er will die erfolgreichen Activitys wie vor allem den Lions-Adventskalender fortführen, neue Activitiy etablieren und so getreu dem Lions-Motto „we serve“ kulturelle und soziale Projekte in Friedberg und im Altlandkreis unterstützen. Aber auch in Not geratenen Einzelpersonen oder Familien wird der Club weiterhin unter die Arme greifen. Unterstützt wird er im Präsidium vom Past-Präsidenten Mark Böhm, Sekretär Boris Aschenbrenner und Schatzmeister Wolfgang Spring.

Rund 25 Mitglieder und Angehörige laufen am 14. September für einen ganz konkreten Zweck. Pro absolvierter Halbmarathon-Runde spendet der Club 50 Euro.
Friedberg „Gemeinsam etwas bewirken“ – unter diesem Motto engagiert sich der Lions Club Friedberg seit vielen Jahren dort, wo Hilfe gebraucht wird: für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Behinderungen und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mit Herz, Tatkraft und Spenden leisten die Lions nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.
Neben dem beliebten Adventskalender startet der Lions Club in diesem Jahr eine neue Spendenaktion im Rahmen des Friedberger Halbmarathons: Rund 25 Mitglieder und Angehörige laufen am 14. September für einen ganz konkreten Zweck. Pro absolvierter Halbmarathon-Runde spendet der Club 50 Euro – die gesamte Summe kommt den Seniorenheimen in Friedberg zugute.
Geplant ist ein gemeinsamer Tagesausflug mit den Bewohnerinnen und Bewohnern – mit Busfahrt, Besichtigungen, Mittagessen, Kaffee und Kuchen an einen der oberbayerischen Seen. „Wir möchten älteren Menschen einen unvergesslichen Tag in schöner Umgebung ermöglichen – einen Tapetenwechsel, der gut tut und Freude stiftet“, so Max Kappler, Präsident des Lions Club Friedberg. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Aktion direkt vor Ort unterstützen: Über QR-Codes auf den Laufshirts der Teilnehmer oder auf Roll-Ups an der Strecke und im Zielbereich ist eine einfache Direktspende per PayPal.me/LionsClubFriedberg möglich. Zusätzlich informieren Banner über das Projekt. (AZ)

Zwölf Grundschülerinnen und -schüler aus dem Landkreis Aichach-Friedberg sind für ihre ideenreichen Geschichten beim ersten Schreibwettbewerb an der Grundschule Ottmaring ausgezeichnet worden.
Landkreis Aichach-Friedberg Ein Abenteuer in einer Fantasiewelt mit Königen, Drachen und einem neuen Freund, eine unheimliche Begegnung im Spukhaus, Gedichte über die Nacht, Tiere und Familie – mit solchen Geschichten und Texten haben zwölf Grundschülerinnen und Grundschüler aus dem gesamten Landkreis Aichach-Friedberg einen Schreibwettbewerb gewonnen. Dafür wurden sie an der Grundschule Ottmaring feierlich geehrt.
Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb von Cristina Jäckle, Lehrerin an der Grundschule Ottmaring, und Katharina Zera, Konrektorin der Grundschule Mering Ambérieustraße. Ausschlaggebend für die beiden Pädagoginnen war die Erkenntnis, dass es bislang kaum Angebote für junge Schreibtalente gab – und die Inspiration durch ähnliche Formate in Nachbarlandkreisen.
Ziel des Wettbewerbs sei es, Kinder fürs Schreiben zu begeistern, erklären Jäckle und Zera. Und das Interesse war groß: Rund 300 Beiträge von Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Klassen gingen ein. Ausgewählt wurden schließlich jeweils sechs Gewinnertexte aus den Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4. Manche Geschichten waren bis zu fünf Seiten lang und beeindruckten durch Einfallsreichtum und sprachliche Qualität.
Mit Geschichten zum Nachdenken: Warum der Schreibwettbewerb im Landkreis Aichach-Friedberg weitergehen soll
Die beiden Lehrerinnen wollen mit dem Wettbewerb konkrete Impulse für das schulische Schreiben setzen. „Man muss Kindern Raum geben, zu schreiben – Anlässe schaffen, Impulse setzen“, sagt Zera. „Sie sind fantasievoll. Man muss ihnen nur ermöglichen, diese aufs Papier zu bringen.“ So gab es bewusst keine Vorgaben zu Thema oder Länge – eingereicht wurden Texte über Fantasiewelten, Familiengeschichten, Krimis oder spannende Abenteuer.
Auch in der Region wurde der Wettbewerb mit Begeisterung aufgenommen. Unterstützung kam unter anderem vom Lions Club Friedberg sowie von weiteren lokalen Unternehmen und Vereinen. Mark Böhm vom Lions Club zeigte sich beeindruckt vom Niveau der Texte: „Dass so viele kreative und hochwertige Beiträge eingereicht wurden – damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.“ Besonders schätzt er auch den Fokus auf Leseförderung und kritisches Denken: „Wer liest, erweitert seinen Horizont – und wer selbst nachdenkt, beginnt auch, Dinge zu hinterfragen. Das ist wichtig in einer Zeit, in der sich viele Menschen nur noch in ihren eigenen Blasen bewegen.“
Angesichts der positiven Resonanz soll der Wettbewerb keine einmalige Aktion bleiben. „Wir stehen voll dahinter, dass Kinder Freude am Schreiben haben“, sagt Jäckle. „Deshalb wollen wir den Wettbewerb auf jeden Fall wiederholen, damit Kinder weiterhin ganz offen schreiben dürfen.“
Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner des Schreibwettbewerbs:
Erzählender Text aus den Klassen 1 und 2:
Lyrischer Text aus den Klassen 1 und 2:
Erzählender Text aus den Klassen 3 und 4:
Lyrischer Text aus den Klassen 3 und 4:
(Allen Xu)



Drei Tage lang gibt es Filme unterm Sternenhimmel bei freiem Eintritt auf dem Marienplatz. Die Mischung reicht von romantisch über komödiantisch bis musikalisch.
Friedberg Trotz des unbeständigen Sommerwetters plant der Bürgerkulturverein wieder Kinonächte – diesmal werden sie auch nur bei Dauerregen abgesagt. Die Veranstalter und Veranstalterinnen, traditionell eher vom Wetterpech verfolgt, freuen sich darauf, vom 29. bis 31. Juli wieder gemeinsam mit den vielen Freiluft-Kinofans unterm Sternenhimmel auf dem Marienplatz zu sitzen.
An den drei Abenden wird eine bunte Mischung an Filmen gezeigt, romantisch, komödiantisch und musikalisch. Zum Aufwärmen startet die Veranstaltungsreihe am Dienstag mit heißen Rhythmen der Sambagruppe Tam-Koba. Es folgt eine britische Musikkomödie über die wilden 60er, in der ein chaotischer Trupp Musik von einem ungewöhnlichen Ort sendet.
Am Mittwoch wird eine britische Komödie gezeigt, in deren Zentrum eine etwas skurrile Familie steht, die zum Geburtstag des Familienoberhaupts ins schottische Hochland reist. Am Donnerstag gibt es eine anrührende Komödie, in der ein chinesischer Koch das finnische Hinterland bezaubert. Für das leibliche Wohl sorgt das Team von „Einsmehr“ mit Flammkuchen und Getränken. Die genauen Filmtitel dürfen auch heuer aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden.
Auf der Website www.kinonaechte-friedberg.jimdo.com, werden kurzfristig Hinweise über Absagen gegeben. Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Filmquiz in der Friedberger Allgemeinen. Die Coupons sind ausgefüllt bis zum Beginn des Films abzugeben. Als Preis winkt die DVD des gezeigten Film. Die Verlosung erfolgt in der Pause.
Die Veranstaltung ist kostenlos, über eine Spende zur Deckung der Unkosten freuen sich die Veranstalter und Veranstalterinnen. Gesponsert wird die Veranstaltung durch die Stadtsparkasse Augsburg, die Augusta Bank, die Stadt Friedberg, den Lions Club, sowie von weiteren Friedberger Firmen und Vereinigungen. Auch der Aktivring Friedberg wird sich mit einer Aktion beteiligen. Filmbeginn ist mit Einbruch der Dunkelheit. Sitzgelegenheiten sind mitzubringen. (AZ)

Kino auf dem Marienplatz
Trotz des unbeständigen Sommerwetters, plant der Bürgerkulturverein wieder Kinonächte – diesmal werden sie auch nur bei Dauerregen abgesagt. Die VeranstalterInnen freuen sich darauf vom 29. bis 31. Juli wieder gemeinsam mit den vielen Freiluft-Kinofans unterm Sternenhimmel auf dem Marienplatz zu sitzen.
An den drei Abenden wird eine bunte Mischung an Filmen gezeigt, romantisch, komödiantisch und musikalisch. Zum Aufwärmen starten wir am Dienstag mit heißen Rhythmen der Sambagruppe Tam-Koba. Es folgt eine britische Musikkomödie über die wilden 60iger, in der ein chaotischer Trupp Musik von einem ungewöhnlichen Ort sendet. Am Mittwoch wird eine britische Komödie gezeigt, in deren Zentrum eine etwas skurrile Familie steht, die zum Geburtstag des Familienoberhaupts ins schottische Hochland reist Am Donnerstag gibt es eine anrührende Komödie, in der ein chinesischer Koch das finnische Hinterland bezaubert. Für das leibliche Wohl sorgt das Team von „Einsmehr“ mit Flammkuchen und Getränken.
Auf der website www.kinonaechte-friedberg.jimdo.com, werden kurzfristig Hinweise über Absagen gegeben. Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Filmquiz, das Sie jeweils an den Filmtagen in der Friedberger Allgemeinen finden. Die Coupons sind ausgefüllt bis zum Beginn des Films abzugeben. Als Preis winkt die DVD des gezeigten Film. Die Verlosung erfolgt in der Pause. Die Veranstaltung ist kostenlos, über eine Spende zur Deckung der Unkosten freuen sich die VeranstalterInnen. Gesponsert wird die Veranstaltung durch die Stadtsparkasse Augsburg, die Friedberger Allgemeine, die Augusta Bank, der Stadt Friedberg, Lions Club, sowie von weiteren Friedberger Firmen und Vereinigungen. Auch der Aktivring Friedberg wird sich mit einer Aktion beteiligen. Filmbeginn ist mit Einbruch der Dunkelheit. Sitzgelegenheiten sind mitzubringen.

Stifte raus, Fantasie an: Die Lehrerinnen Cristina Jäckle und Katharina Zera wollen Kindern eine Bühne geben, auf der sie zeigen können, was sie sprachlich draufhaben. Geschichten und Gedichte sind willkommen.
Landkreis Aichach-Friedberg Mitmachen, schreiben, gewinnen – und zeigen, was in einem steckt: Der erste Schreibwettbewerb für Grundschülerinnen und -schüler im Landkreis Aichach-Friedberg ist in vollem Gange. Ins Leben gerufen wurde er von den Lehrerinnen Cristina Jäckle und Katharina Zera, die mit viel Engagement und Unterstützung des Staatlichen Schulamts die Idee in die Tat umsetzten.
Teilnehmen dürfen alle Kinder der Klassen eins bis vier aus dem gesamten Landkreis. Dabei können sie sich entweder im erzählerischen Schreiben oder in der Lyrik versuchen – zwei Kategorien, die viel Raum für Fantasie und Ausdruckskraft bieten. „Wir wollten den Kindern eine Bühne geben, auf der sie zeigen können, was sie sprachlich und kreativ draufhaben“, erklären die Initiatorinnen. Beide betonen, wie sehr ihnen das Schreiben – vor allem das fantasievolle, kreative Schreiben – auch in ihrer eigenen Arbeit als Lehrerinnen am Herzen liegt.
Der Wettbewerb soll Kinder dazu ermutigen, sich sprachlich auszuprobieren, eigene Geschichten zu erfinden und dabei stolz auf das eigene Werk zu sein. Die Resonanz zeige: Das Interesse ist da. Bereits aus allen Jahrgangsstufen sind Beiträge eingegangen – wenn auch bisher überwiegend in der Kategorie „Erzählender Text“.
Noch bis zum 20. Mai können Beiträge eingereicht werden. Die Teilnahme ist unkompliziert und lohnt sich: Zu gewinnen gibt es Preise wie Büchergutscheine von der Meringer Buchhandlung Platzbecker, Kinokarten vom Cineplex Aichach oder Gutscheine für die Erlebniswelt Exus in Gersthofen. Für die Unterstützung danken die Organisatorinnen den Sponsoren – neben den genannten besonders dem Lions Club Friedberg, der als Hauptsponsor das Projekt maßgeblich mitträgt. Also Stifte raus, Fantasie an – und los geht’s! Die Preisverleihung findet gegen Ende des Schuljahres statt, die Gewinnerinnen und Gewinner werden rechtzeitig benachrichtigt. (AZ)
Alle Informationen rund um den Wettbewerb, Teilnahmebedingungen und Einreichung finden sich auf der Website www.schreibwettbewerb-aic-fdb.de.
Beim Frühjahrskonzert "Reif für die Insel" in Mering zeigen das Nachwuchsorchester, die MusicKids und das Jugendorchester herausragende Leistungen.
Mering Viel Applaus erhielten das Nachwuchsorchester, die MusicKids und das Jugendorchester der Kolpingkapelle für ihre Auftritte beim Frühjahrskonzert unter dem Motto "Reif für die Insel". Neben der Bühne stand in der voll besetzten Mehrzweckhalle Mering eine aufblasbare Insel mit einem Einhorn und einer Palme. Die beiden Dirigentinnen Petra Paul und Conny von Schenckendorff lobten ihre Musiker und Musikerinnen für ihren Fleiß und die gute Leistung.
Das Nachwuchsorchester unter Leitung von Petra Paul führte das Publikum vom Bootsverleih "Charterpoint" mit dem Stück "Sun Calypso" von Luigi di Ghisallo, das Karibikfeeling in der Halle versprühte und zum Tanzen einlud, nach Trinidad und Tobago. Eine rhythmische Herausforderung stellte das abenteuerliche und lustige Stück "Snakebite" von Matt Conaway dar, das den Zuhörern und Zuhörerinnen vermittelte, dass es in der Karibik nicht nur Meeresschildkröten und Papageien, sondern auch gefährliche Schlangen wie die Anakondas gibt.
Regine Posch aus Mering war schon nach den ersten Stücken begeistert. "Ich komme fast zu jedem Konzert der Kolpingkapelle, denn sie spielen immer super", verriet sie. Die beiden Höhepunkte des Nachwuchsorchesters waren das abwechslungsreiche keltische Stück "Celtic Air und Darice" und das Medley "The Best of Queen" aus Songs der bekannten englischen Rockband. Da durften die drei Welt-Hits "We will rock you", "Another one bites the dust" und "We are the Champions" nicht fehlen.
Auch die Jüngsten, die MusicKids, die mit ihren Instrumenten vor sechs Monaten oder eineinhalb Jahren gestartet waren, zeigten eine beachtliche Leistung. Gemeinsam mit dem Nachwuchsorchester spielten sie das witzige Lied "Wenn der Elefant in die Disco geht". Conny von Schenckendorff zeigte sich sichtlich zufrieden und dirigierte auch das Jugendorchester. Moderator Jonathan Lidl erklärte, dass die Besucherinnen und Besucher mit der Festivalmusik "Seagate Overturer" den Hafen von Toledo verlassen und am Eriesee angekommen seien. Dramatisch und aufregend waren die sehr schwierigen Stücke "Robinson Crusoe" von Bert Appermont und "The Voyage of Bran Mac Febail" von Sara van de Wijer. Sie erzählten auf musikalische Weise vom Schiffbruch des Robinson Crusoe und der abenteuerlichen Reise des Bran Mac Febail.
Beim letzteren Stück dankte Conny von Schenkthendorff den Solisten. Auch die Filmmusik "Madagascar" begeisterte das Publikum. Der Film schildere, wie Zootiere ausbrechen und zum Pazifikstrand fliehen und wie wichtig Freundschaft ist, erklärte Jonathan Lidl. Mit einer Karte für die Therme Bad Wörishofen dankte das Orchester seiner Dirigentin für die gelungene Stückauswahl und die Betreuung beim Probenwochenende. Als Zugabe spielten Nachwuchs- und Jugendorchester gemeinsam den "Island Empire Marsch". Der Vorsitzende der Kolpingkapelle Klaus-Dieter Ruf dankte dem Lions Club Friedberg für die Spende zur Finanzierung des intensiven Probenwochenendes in Violau, wo sich die Musikerinnen und Musiker intensiv mit mehreren Registerdozenten aus dem großen Orchester auf das Konzert vorbereitet hatten. Zu dem Erfolg des Nachmittags hatten viele fleißige Helfer und Helferinnen beigetragen. Die Plakate hatten Lukas Paul und Linda Ringenberger entworfen, die Gesamtorganisation lag bei Mathias Stößlein.
Am 31. Mai möchte sich das Jugendorchester bei einem Wertungsspiel in Ulm einen Preis holen. Das große Orchester wird am selben Tag von 13 bis 14 Uhr ein Standkonzert in Neu-Ulm geben. Schon am 11. Mai lädt es um 11.15 Uhr zur traditionellen Muttertagsmatinee in die Mehrzweckhalle ein. (Heike Scherer)

Der Sonderpreis des Lions-Adventskalenders geht dieses Jahr nach Gersthofen: Alexander Sturz hat den Gutschein für eine Bus-Tagesreise gewonnen.
Friedberg Alexander Sturz, in Friedberg aufgewachsen, aber nun in Gersthofen lebend, hat den Gutschein für eine Bus-Tagesreise der Firma Demmelmair im Wert von 1200 Euro gewonnen. Er bekommt jedes Jahr den Adventskalender von seinen Eltern geschenkt und hat schon seinen dritten Treffer gelandet. Er stellt den Gutschein dem Jugendorchester Gersthofen zur Verfügung, wo seine drei Kinder aktiv sind. Sven Stawinoga, der 2. Vorstand des mit 180 aktiven Mitgliedern größten reinen Jugendorchester Schwabens, zeigte sich begeistert. Das 50 Mitglieder starke A-Orchester hatte sich vor kurzem beim Wettbewerb des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds als Preis für den ersten Platz einen Freizeitgutschein im Wert von 750 erspielt.
Zusammen mit dem Busgutschein ist nun die ersehnte Fahrt in den Freizeitpark Rust möglich. Eine tolle Idee, von der auch die Mitglieder des Lions Club sowie der Sponsor, Herr Bestele von der Firma Demmelmair begeistert sind.Die herzliche Einladung von Sven Stawinoga zum Galakonzert am 10. Mai 2025 in der Stadthalle Gersthofen traf ebenfalls auf offene Ohren! Johannes Bauer

Einer der Hauptpreise konnte an die glückliche Gewinnerin, Michaela Fischer aus Friedberg, übergeben werden.
Friedberg Einer der Hauptpreise des Lions Adventskalenders, ein von der Stadtsparkasse Augsburg Friedberg gestiftetes iPad, konnte an die glückliche Gewinnerin, Michaela Fischer aus Friedberg, übergeben werden.Frau Fischer wurde von ihrer Freundin Elfriede Baumgartner, die ihr als „Glücksfee“ den Kalender geschenkt hatte, begleitet.
Der Kalender wurde schon lange vor Weihnachten im Altstadtcafé gekauft und verschenkt, vermutlich einer der ersten, die verkauft wurden. Die Übergabe erfolgte durch Julia Krause von der Sparkasse, die als Vertreterin von Rainer Gänswürger anwesend war, sowie dem Lions-Präsidenten Mark Böhm nun auch wieder im Altstadtcafé.
Frau Fischer äußerte ihre Freude nicht nur über ihren Gewinn, sondern auch darüber, dass der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders ihrer Heimatstadt und dem südlichen Landkreis zugutekommen wird. Knapp 30.000 € betrug der Reingewinn der diesjährigen Adventskalenderaktion. Lions-Präsident Böhm bedankte sich bei allen Käufern und Spendern und Sponsoren. Mit dieser Summe wird der Lions-Club wieder viele soziale und kulturelle Projekte in Friedberg und im Landkreis unterstützen können. (Johannes Bauer)

Auch in Zukunft unverzichtbar
Das Hochwasser, das Anfang Juni den Landkreis Aichach-Friedberg großflächig geflutet hat, hat viele Menschen hart getroffen. Die Schäden, die an neuen und alten Häusern entstanden sind, waren immens. Manche kämpfen noch immer mit den Folgen. Die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung, hat schnell reagiert und in noch nie dagewesenem Ausmaß geholfen. Doch auch 2024 gab es im Wittelsbacher Land Not, die nicht so ins Auge fällt wie überschwemmte Häuser. Auch hier hat die Kartei der Not in vielen Fällen geholfen. Ihre Unterstützung wird auch in Zukunft unverzichtbar sein.
In Not zu geraten, das kann ganz schnell gehen. Ein Unfall, eine schwere Erkrankung reicht, um das austarierte Leben ins Wanken zu bringen. Bricht ein Einkommen längere Zeit weg, drohen Familien leicht in Schieflage zu geraten. Dann kommt' zu den Sorgen um den Partner, die Mutter, das Kind auch noch die finanzielle Belastung dazu. Oft sprang dann die Kartei der Not ein.
Insbesondere Menschen, die so wenig Geld zur Verfügung haben, dass sie keine Rücklagen bilden können, treffen unerwartete Ausgaben besonders hart. Da ist es eine Katastrophe, wenn die Brille oder ein Elektrogerät kaputt geht oder eine hohe Stromnachzahlung droht. In vielen solcher Fälle griff 2024 die Kartei der Not Betroffenen unter die Arme.
Helfen, das kann die Kartei der Not nur durch die vielen Menschen, die sie mit ihren Spenden unterstützen. Das Hochwasser hat auch hier die Herzen und Geldbeutel in besonderem Maße geöffnet. Dazu kommen die vielen Unternehmen, Vereine und Privatleute, die für die Stiftung spenden. Große und kleine Beträge – jeder Euro kommt ohne Abzug irgendwelcher Verwaltungskosten Menschen in Not zugute.
Ob ein Bild zur Versteigerung gestiftet wird oder selbst gestrickte Socken verkauft werden; ob nun die Erlöse des Aichacher Neujahrskonzerts oder des Friedberger Lions Club-Adventskalenders der Stiftung gewidmet werden – es ist die Unterstützung vieler, die der Kartei der Not ihre Arbeit erst ermöglicht. Dass diese Arbeit überflüssig wird, ist leider auch 2025 nicht zu erwarten. Dass die Not gleich nebenan die Menschen im Wittelsbacher Land kalt lässt, glücklicherweise auch nicht. Dafür: Dankeschön. (Claudia Bammer)
Die Stiftung leistet im Jahr 2024 Hilfe beim verheerenden Hochwasser, aber auch für Heizkosten oder Ausflüge von Kindern. 161.000 Euro fließen in den Landkreis Aichach-Friedberg.
Landkreis Aichach-Friedberg Seit 1965 hilft die Kartei der Not unverschuldet in Not geratenen Menschen in der Region. Das Jahr 2024 stand dabei auch unter dem Eindruck der Hochwasserkatastrophe, die den Landkreis Aichach-Friedberg und die Menschen, die hier leben, schwer getroffen hat. Das Hilfswerk, der Mediengruppe Pressedruck hat hier unterstützen können – und gleichzeitig aus dem Wittelsbacher Land viel Hilfe erfahren.
Im Landkreis konnten 2024 fast 125 Hilfeanfragen unterstützt werden – 35 aus der nördlichen, 88 aus der südlichen Hälfte des Kreises. Insgesamt half die Kartei der Not dort mit über 161.000 Euro fast 500 Personen, davon knapp 150 Kindern.
Die Hilfsbereitschaft der Menschen im Wittelsbacher Land war ebenfalls groß. Spenden erhielt die Kartei der Not von über 1200 Spendern mit insgesamt 171.000 Euro. 52.000 Euro wurden aus der nördlichen Hälfte des Landkreises gespendet, 119.000 aus der südlichen. Die Bandbreite der Lebenslagen, in welcher die Stiftung unterstützen konnte, ist breit. Während des Hochwassers half die Friedberger Allgemeinen Kartei der Not vielen Menschen im Landkreis. Aus dem Verbreitungsgebiet der Aichacher Nachrichten kamen zwölf Anträge, für die insgesamt rund 28.000 Euro an Hilfe flossen. Aus dem Bereich der Friedberger Allgemeinen kamen 31 Anträge, für die das Hilfswerk rund 80.000 Euro ausbezahlte.
Aber auch die Notfallhilfen waren von den Beratungsstellen wieder gefragt, Schulen, aber auch die Caritas und die Diakonie erhielten eine Barkasse mit 500 Euro, mit der sie notfallmäßig aushelfen können, etwa für Mittagessen oder Schulsachen. Ein wichtiger Bereich ist stets die Unterstützung von, Familien. Im Verbreitungsgebiet der Aichacher Nach richten kamen Hilfeanfragen in 15 Fällen aus Familien mit insgesamt 38 Kindern. In vier Fällen ging eine Beihilfe an von Behinderung betroffene Familien, um zum Beispiel einen Ausflug oder Zoobesuch unternehmen zu können, denn sehr oft reicht hierfür das Geld nicht aus.
Im Verbreitungsgebiet der Friedberger Allgemeinen kamen Hilfeanfragen in 23 Fällen aus Familien mit insgesamt 42 betroffenen Kindern. In zehn Fällen im gesamten Landkreis war eine chronische Erkrankung oder Behinderung zu bewältigen.
Insgesamt 81 Kinder konnte die Kartei der Not dieses Jahr im Raum Friedberg unterstützen, damit sie an einer Klassenfahrt teilnehmen oder als Heimkinder an einer Freizeit oder auch Klassenfahrt teilnehmen konnten. Im Raum Aichach wurde das Projekt "Pakete gegen Armut im Alter", das bedürftigen und nicht mobilen Senioren Lebensmittelpakete nach Hause bringt, wieder von der Kartei der Not unterstützt. Über 55 bedürftige Senioren wurden mit den Paketen beliefert.
Großer Bedarf herrschte ebenfalls beim Thema Wohnen. So half die Stiftung bei den Energie- und Nebenkosten sowie Mietzahlungen, um zu verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren oder ohne Strom und Heizung sind. Oft war Hilfe beim Umzug in eine günstigere Wohnung nötig oder Einrichtung wie eine Kochmöglichkeit, ein Kühlschrank, Herd oder ein Bett mit Matratze nötig.
Oliver Jaschek, der 2024 die Geschäftsführung des Leserhilfswerks übernommen hat, ist beeindruckt von der erfahrenen Unterstützung. "Wir sind" unglaublich froh und dankbar über die vielen Spenden, die dieses Jahr eingegangen sind. Denn die Hilfe, die wir leisten mussten, war nicht ohne. Zum einen die Hochwasserkatastrophe, aber auch die allgemeine Lage haben unsere Hilfeleistungen in die Höhe schnellen lassen."
Viele Vereine, Organisationen, aber auch Privatleute aus dem Wittelsbacher Land unterstützen das Hilfswerk. In Aichach gingen zum Beispiel 4000 Euro als Erlös aus dem 18. Neujahrskonzert ein. Die Summe, die insgesamt zusammengekommen ist, steigt damit auf 64.000 Euro.
300 Euro kamen von der Strickgruppe "handgstrickt" in Todtenweis, die Socken für den guten Zweck verkaufte. Anneliese Kaiser aus Todtenweis bat beim Fest zu ihrem 90. Geburtstag um Spenden, so kamen 505 Euro zusammen. 3000 Euro kamen von der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen für die Hochwasserhilfe. 500 Euro gab die Singrunde Todtenweis, gesammelt beim Weihnachtskonzert.
Der Friedberger Standort der Energiehaus Deutschland B2B GmbH, spendete 5000 Euro für die Hochwasserhilfe. Seit langem unterstützt der Lions Club Friedberg die Stiftung; aus dem Verkauf des Adventskalenders gab es 1000 Euro. Die Malerin Monika Mendat versteigerte bei der Eröffnung des neuen Redaktionsbüros in der Friedberger Schmiedgasse ein Bild für die Kartei der Not; Bürgermeister Roland Eichmann erwarb es. 375 Euro gingen so ein.
Der Förderverein Sozialstation Friedberg organisierte eine Kaffee-Bar im Oldtimer am Wochenmarkt. Die Hochwasserhilfe der Kartei der Not erhielt dadurch 2000 Euro.
Oliver Jaschek sagt: "Man merkt die Solidarität hier in der Region für die Region und das ist ein tolles Gefühl." (Ute Krogull)




Es sind noch Restexemplare des Lions-Adventskalenders bis Dienstag, 26. November, bei verschiedenen Verkaufsstellen verfügbar. Zu gewinnen gibt es über 650 Sachpreise und Gutscheine aus der Friedberger Geschäftswelt. Die Verkaufsstellen sind im Internet unter friedberg.lions.de ersichtlich. (AZ)
An der Friedberger Ludwigstraße erinnert ein Bronzemodell an den Torturm, der vor gut 150 Jahren abgerissen wurde. Eine Besonderheit bietet es für Blinde.
Friedberg Neben dem Stadtmodell am Marienplatz gibt es nun auch das Münchner Tor "in natura" in der Ludwigstraße 22, direkt beim Eingang zum Geschäft Farben Glass. Die Höhe des Turmes beträgt nur 26 Zentimeter; er liegt eingebettet in das Ensemble Münchner Tor. Das mächtige Tor zerteilte die durch es hindurch führende Hauptverkehrsader in eine innere und äußere Ludwigstraße.
Das Besondere: Auch blinde Menschen können, ebenso wie beim Altstadtmodell am Marienplatz, das Torbronze-Modell erkunden. Die Beschriftungen sind auch in Braille-Schrift aufgebracht. Das Münchner Tor stand einst an der Ludwigstraße, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Später verfiel es. 1868 und 1869 wurde der Torturm abgetragen. 2008 legten Archäologen im Zuge des Umbaus der Ludwigstraße seine Fundamente frei.
Fünf Jahre Vorlaufzeit benötigte nun die "Errichtung" des kleinen Münchner Torturms. Es begann im Jahr 2019, als der damalige Baureferent Carlo Haupt wegen der Altstadt-Bronzedarstellung am Marienbrunnen mit der Firma "miniatur Hoyser" im sächsischen Zschorlau in Kontakt trat. Die Initiative zu dem Schmuckstück inmitten der Stadt kam gemeinsam von den bei den Friedberger Clubs, nämlich Rotary Club und Lions Club, sowie von der Stadt. In der Folge entstand die Idee, den Auftrag um das Münchner Tor zu erweitern. Noch im Januar 2020 schickte die Firma Hoyser ein Angebot an die Stadt. Haupt konnte den Heimatverein Friedberg als Sponsor gewinnen.
Eigentlich war vorgesehen, das Münchner Tor "en miniature" zur Bayerischen Landesausstellung im Jahr 2020 aufzurichten. Gegossen wurde das Bronzemodell in Tschechien und anschließend nach Friedberg geliefert. Aber Corona machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Und so stand das Modell lange Zeit beim zweiten Heimatvereinsvorsitzenden Walter Föllmer. Matthäus Michl, der Inhaber der Firma Marmor Michl Friedberg, hatte zugesagt, den Sockel aus Granit zu stiften. Er starb jedoch in dieser Zeit – aber seine Witwe und die Söhne hielten sein Versprechen in Ehren.
Nun endlich wurde das Bronzemodell vom Bauhof aufgestellt. Bürgermeister Roland Eichmann und die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins, Regine Nägele und Walter Föllmer, "weihten" es ein. (AZ, kru)

Der beliebte Adventskalender des Lions Club ist wieder zu haben
Es ist zwar erst Anfang Oktober, aber die Adventszeit kündigt sich bereits an: Der Adventskalender der Lions ist wieder da! Ab sofort ist er zum Preis von 7 Euro bei den bekannten Verkaufsstellen und direkt bei den Lionsfreunden auf dem Martinimarkt am 10. November zu erwerben. Dafür erhält der Käufer nicht nur ein besonderes Schmuckstück – Anton Oberfrank hat diese Jahr liebevoll Maria Alber in Szene gesetzt – sondern auch die Chance auf einen von 700 Gewinnen im Gesamtwert von 30.000 Euro, die von der Friedberger Geschäftswelt, Gastronomie und Dienstleistern gestiftet wurden. Das reicht vom iPad von der Sparkasse, einer Bohrmaschine, Restaurantgutscheinen, VIP-Karten für die Panther-Spiele bis zur Tagesmiete eines ganzen Reisebusses der Firma Demmelmair. Gewinnen werden aber auf alle Fälle soziale, kulturelle und Bildungseinrichtungen unser der Region. An sie soll der Reingewinn wieder komplett ausgeschüttet werden. Damit diese Unterstützung auch weiterhin möglich ist, hoffen die Organisatoren um Helmut Börner und Hannes Kölnsperger Ende November wie in allen Jahren zuvor, den Ausverkauf sämtlicher 5.400 Exemplare vermelden zu können.
Verkaufsstellen sind: Altstadt-Café Weißgerber, Augusta-Bank, Friedberger Eisenhandlung Christian Kniess, Hofladen Wolf in Wulfertshausen, Optik Sautter, Rosen Apotheke, Rothenberg Apotheke, Schneider Heim und Handwerk in Kissing, Schreibwaren Gerblinger, Stadtsparkasse Augsburg, Geschäftsstelle Friedberg-Mitte, Teegarten, Vitalis in Dasing, Ziegenaus Bennomühle, Zweiradspezialist Pfundmeir. ▸▸friedberg.lions.de

Der beliebte Kalender für den guten Zweck zeigt dieses Jahr die Kirche Maria Alber
Es ist zwar erst Anfang Oktober, aber die Adventszeit wirft ihre Schatten voraus: Der Adventskalender der Lions ist wieder da. Ab sofort ist er zum Preis von sieben Euro bei den bekannten Verkaufsstellen und direkt bei den Lionsfreunden an den Samstagen 5., 12., 19. Oktober vor Sankt Jakob und auf dem Martinimarkt am 10.11. zu erwerben.
Dafür erhält der Käufer nicht nur ein besonderes Schmuckstück – Anton Oberfrank hat diese Jahr liebevoll Maria Alber in Szene gesetzt – sondern auch die Chance auf einen von 700 Gewinnen im Gesamtwert von 30.000 Euro, die von der Friedberger Geschäftswelt, Gastronomie und Dienstleistern gestiftet wurden. Das reicht vom iPad von der Sparkasse, einer Bohrmaschine, Restaurantgutscheinen, VIP-Karten für die Panther-Spiele bis zur Tagesmiete eines ganzen Reisebusses der Firma Demmelmair.
Gewinnen werden aber auf alle Fälle soziale, kulturelle und Bildungs-Einrichtungen unser heimatlichen Region. An sie soll der Reingewinn wieder komplett ausgeschüttet werden – seit Beginn der Kalenderaktion bisher mehr als 225.000 Euro an Sozialstation, Kinderheim, Vinzenz-Pallottischule und viele mehr. Damit diese Unterstützung auch weiterhin möglich ist, hoffen die Organisatoren um Helmut Börner und Hannes Kölnsperger Ende November wie in allen Jahren zuvor den Ausverkauf sämtlicher 5400 Exemplare vermelden zu können. (AZ)
Die Verkaufsstellen:

Mareike Rosner übergibt das Präsidenten-Amt der Friedberger Lions an Mark Böhm
Mark Böhm hat turnusgemäß im Lions-Jahr 2024/25 die Führung des Friedberger Lions Club übernommen. Der neue Präsident stellt sein Jahr unter das Motto "gemeinsam | nachhaltig | individuell": Als Gemeinschaft will der Club durch den Einsatz seiner einzelnen Mitglieder nachhaltige Hilfe dort leisten, wo sie nötig ist. Mark Böhm will damit die Erfolgsgeschichte seiner Vorgängerin Mareike Rosner fortschreiben, die ihn als Pastpräsidentin weiterhin unterstützen wird.
Kontinuität herrscht im Führungsteam auch beim Schatzwart: Wolfgang Spring ist weiterhin für die Finanzen veranwortlich. Neu in der Führungsriege sind Sekretär Max Kappler, der Böhm v.a. in den organisatorischen Dingen unterstützen wird und Michael Krupp als Mitgliedschaftsbeauftragter. Gemeinsam wollen sie sich unter dem Motto von Lions International „we serve“ für Stadt und Altlandkreis Friedberg engagieren. (AZ)

Die Filme sind noch geheim, die Termine hingegen nicht
Trotz des unbeständigen Sommerwetters plant der Bürgerkulturverein wieder Kinonächte in Friedberg. Die Veranstalter freuen sich darauf vom 30. Juli bis 1. August wieder gemeinsam mit den vielen Freiluft-Kinofans unterm Sternenhimmel auf dem Marienplatz zu sitzen.
An den drei Abenden wird eine bunte Mischung an Filmen gezeigt, romantisch, komödiantisch und musikalisch. Los geht's am Dienstag mit der Sambagruppe Pica Pau. Es folgt ein Film über eine Sängerin, die aus dem Nichts aufstieg und mit ihrer Stimme die Welt eroberte. Doch hinter den Lichtern verbarg sich ein düsteres Geheimnis, geprägt von Liebe, Leidenschaft und Gewalt.
Es folgt am Mittwoch ein Film über eine Familie, entfremdet und doch vereint, auf einer Reise durch eine malerische französische Landschaft. Es fliegen die Funken, während vergessene Geheimnisse ans Tageslicht kommen.
Für den Donnerstag ist eine britische Komödie geplant, in deren Zentrum eine etwas skurrile Familie steht, die zum Geburtstag des Familienoberhaupts ins schottische Hochland reist.
Auch dieses Mal ist für das leibliche Wohl gesorgt: Das Backmobil von »einsmehr« wird frischen Flammkuchen und Getränke anbieten.
Sollte der Kinoabend aufgrund des Wetters abgesagt werden müssen, wird auf der Website www.kinonaechte-friedberg.jimdo.com darüber informiert. Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Filmquiz, das jeweils an den Filmtagen in der Friedberger Allgemeinen zu finden ist. Die Coupons sind ausgefüllt bis zum Beginn des Films abzugeben. Als Preis winkt die DVD des gezeigten Films. Die Verlosung erfolgt in der Pause. Die Veranstaltung ist kostenlos, über eine Spende zur Deckung der Unkosten freuen sich die Veranstalter aber sehr.
Gesponsert wird die Veranstaltung durch die Stadtsparkasse Augsburg, die Friedberger Allgemeine, die Augusta Bank, der Stadt Friedberg, Lions Club, sowie von weiteren Friedberger Firmen und Vereinigungen. Filmbeginn ist mit Einbruch der Dunkelheit. Sitzgelegenheiten sind mitzubringen.

Großen Anklang fand der Jahresempfang des Fördervereins Sozialstation Friedberg, bei dem auch zwei neue Fahrzeuge für die Ambulante Pflege gesegnet wurden, die mit Spenden finanziert werden konnten.
Mit dem Jahresempfang im Juni ermöglichte der Förderverein Sozialstation Friedberg seinen Mitgliedern, Förderern, Freunden und Partnern sowie zahlreichen Gästen einen Einblick in die Arbeit des gemeinnützigen Vereins. Dazu gehört zum einen natürlich die finanzielle Unterstützung sozialer und karitativer Projekte und Einrichtungen, insbesondere der Sozialstation Hochzoll und Friedberg. Zum anderen aber gibt der Verein ihnen mit dem Sozialzentrum in der Hermann-Löns-Straße auch ein Dach. Dieses markante Gebäude ist in Friedberg zwar ein bekannter Anblick, aber was genau sich dahinter verbirgt, wissen die wenigsten.
Dementsprechend groß war das Interesse: Fast 100 Gäste waren gekommen, um zu entdecken, was der Förderverein konkret leistet, und außergewöhnliche Einblicke in das Sozialzentrum zu gewinnen. Im Rahmen von Führungen konnten die Besucher das Haus, die Einrichtungen und ihre Räumlichkeiten kennenlernen. So stellte etwa CAB Wohnen und Offene Hilfen ihr Angebot vor, ebenso die Krebsnachsorgegruppe und die Tagespflege der Sozialstation Hochzoll und Friedberg, was großen Anklang fand. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und um Menschen kennenzulernen, die hier arbeiten, wohnen, betreut oder begleitet werden. Ein Aspekt, der auch Margit Lucchesi, stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Jakob, überzeugte. Ihr hat sehr gefallen, „dass das Sozialzentrum geöffnet und die Räumlichkeiten erklärt wurden.“ Das sei auch eine Wertschätzung für die Mitarbeitenden und dafür, was sie leisten. „Wenn man Mitglied ist, bekommt so eine Begegnung ein Gesicht und man sieht, was alles angeboten wird.“
Auch von Friedbergs Dritter Bürgermeisterin, Claudia Eser-Schuberth, gab es viel Anerkennung. Sie dankte den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins, „die sich für andere engagieren“, und lobte die gut organisierte und interessante Veranstaltung mit der Gelegenheit, das Haus kennenzulernen. „Die Sozialstation ist ein fester Bestandteil der Versorgung unserer älteren und kranken BürgerInnen, die aufgrund der demografischen Entwicklung künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.“
„Interessant und spannend“, fand es Dr. Falko von Saldern, Pfarrer der evangelischen Gemeinde, „wie viele verschiedene Dienste unter einem Dach sind.“ Und auch Wolfgang Spring, Mitglied des Stadtrats und Seniorenpfleger der Stadt, zeigte sich beeindruckt von der Leistung des Vereins. „Ohne diese soziale Komponente würde vieles nicht funktionieren.“
Davon sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialzentrums sowie die dort angesiedelten Einrichtungen völlig überzeugt, denn die Mieten sind mehr als sozialverträglich. Auch Melita Resler, Geschäftsführerin der Sozialstation Hochzoll und Friedberg, weiß, dass ohne die Unterstützung des Fördervereins vieles kaum finanzierbar wäre: die Miete für die Tagespflege, die Instandhaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten, die Anschaffung von Ersatzfahrzeugen für die Ambulante Pflege u.v.m.
Umso größer die Freude, dass im Rahmen der Veranstaltung gleich zwei neue Fahrzeuge für die Ambulante Pflege feierlich von Pfarrer Manfred Bauer und Pater Christoph Lentz gesegnet wurden. Eines davon wurde aus dem Erlös des Caritativen Christkindlmarktes in Friedberg und einer Spende des Lions Club Friedberg ermöglicht, der hier mit 8000 Euro die bisher größte Einzelspende geleistet hat. Auch das kann als besonderes Zeichen der Wertschätzung gelten. Das andere Fahrzeug hatte der Förderverein Sozialstation Friedberg - wieder einmal - komplett finanziert, worüber Melita Resler sich sehr dankbar zeigte.
Die Mitgliedsbeiträge, Spenden und Mieteinnahmen sind beim Förderverein gut angelegt und werden verantwortungsvoll eingesetzt, das wurde beim Jahresempfang deutlich. „Unser Verein ist wichtig für Friedberg“, betonte der Vorsitzende Dr. Hannes Proeller. „Wir sind die Einzigen, die all das unter einem Dach bieten und darüber hinaus auch finanzielle Förderung leisten. So etwas Tolles kann nur bestehen, wenn wir weiterhin auf Ihre Unterstützung setzen können. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.“
In den ansprechenden Räumen der Tagespflege genossen die zahlreichen Gäste auch die Begegnung und den Austausch. Das unterstrich auch Anton Sturm aus Friedberg. „Ich fühle mich als Teil eines familiären Umfelds. Den Förderverein unterstütze ich gerne und bin stolz darauf, dass es so eine Einrichtung in Friedberg gibt. Das ist nicht selbstverständlich.“ (Dagmar Weindl)











Music Kids, Nachwuchsorchester und Jugendorchester der Kolpingkapelle erfreuen in Mering mit einem Frühjahrskonzert. Dabei entführen sie ihr Publikum musikalisch in alle Weltregionen.
Mering Mit Schwung und vor allem fröhlichen Tönen verwandelte sich die Mehrzweckhalle Mering mit dem musikalischen Kolpingnachwuchs für einen Nachmittag in den schönsten Konzertsaal Merings. Klaus-Dieter Ruf hatte als Vorsitzender die Freude in dem voll besetzten Saal zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Florian Mayer, Kolping Ehrenmitglied Wolfgang Reiner und Vertreter des Lions Club Friedberg und der Meringer Pfarrgemeinde begrüßen zu dürfen. Die jungen Musikerinnen und Musiker nahmen ihr Publikum auf eine Weltreise mit.
Die Reisecrew des Nachwuchs- und Jugendorchesters begrüßte die Gäste in neuen Jacken, die aus der „Stiftung für Mering” finanziert worden waren. Und auch musikalisch waren sie auf dem neuesten Stand: Die Mädchen und Jungen hatten dank finanzieller Unterstützung ein Probewochenende in Violau verbringen können. Mit ihrer Dirigentin Petra Paul startete das Nachwuchsorchester sofort mit einem majestätischen Islands Empire Marsch in die Weltreise und fing spanischen Flair in den „Streets of Madrid“ ein. Immer dabei waren die jugendlichen Moderatoren Klarinettistin Marina und Schlagzeuger Benjamin, deren kurzweilige Moderation eine Bereicherung war.
Der nächste Stopp war für die Serengeti eingeplant: Lautmalerisch entstanden beeindruckende afrikanische Landschaften, die mit überraschenden Einlagen des Schlagzeugregisters die Tierwelt heraufbeschworen. Das mitreißende Stück Arabian Dances, welches das Fest eines Nomadenvolkes um ein Feuer beschreibt, begann mit einem bezaubernden Klarinettensolo von Kerstin Pooch als Beginn eines auflodernden Feuers in einer Wüstennacht. Es nahm mit einem kleinen Bläserensemble an Tempo auf, wandelte sich in einem wilden Tanz und endete in einem wohlverdienten Applaus. Auch abenteuerliche Salzwassergischt und tropische Sonne durften die Zuhörerinnen und Zuhörer bei Pirates of the Caribbean genießen.
Große Begeisterung war den jüngsten Musikerinnen und Musikern bei den Music Kids anzuhören, die erst seit Kurzem ein Instrument spielen: Dirigentin Conny on Schenckendorff konnte sich mit ihren Schützlingen über einen frischen Auftritt mit bekannten Volksliedern und Melodien von Jorg Sommerfeld freuen. Da durfte dann eine kleine Zugabe in Form einer Tour durch Frankreich, die USA und den Niederlanden mit dem erfahrenen Nachwuchsorchester nicht fehlen.
Im zweiten Teil der musikalischen Weltreise übernahm das Jugendorchester mit Conny von Schenckendorif die Reiseleitung: Fernöstlich wurde es mit Japanese Ninja, dessen finaler Gong auch die Zuhörer meditativ stimmte. Wie ein Soundtrack aus dem Wilden Westen wirkte dagegen das Branding Iron, bei dem sogar ein Pferdewiehern nicht fehlte. Zeit für große Gefühle war dann bei den Soundtrack Highlights von The Lion King angesagt: Gefühlvoll, spannend und voller Lebendigkeit – Hakuna Matata! Beschwingt konnten sich die Zuhörer dann auf das Medley aus irischen und englischen Volksliedern „Around the Whiskey Jar“ freuen, bei dem ein gefühlvolles Saxofonsolo von Maren Felten für Gänsehaut sorgte. Dass „Singing drinking and chillin‘“ angesagt war, verstand sich von selbst: „What shall we do with the drunken sailor“ schmetterte das Publikum mit.
Mit Dankesworten an alle Beteiligten und Helfer war die Weltreise fast zu Ende: Das große Orchester aus Jugend- und Nachwuchsorchester verabschiedete sich mit Sonne und pulsierendem Rhythmus mit einem traditionellen Zulu-Lied. (Christina Riedmann-Pooch)

Auch 2023 war das Interesse am Friedberger Adventskalender riesig. Mit den Verkaufserlösen konnte der Lions Club einen hohen Betrag für den guten Zweck spenden.
Friedberg Mit 741 von Friedberger Unternehmen gestifteten Preisen konnte der Lions Club Friedberg erneut viele Gewinner und Gewinnerinnen glücklich machen. Die 5700 Exemplare des Friedberger Adventskalenders wurden 2023 für sieben Euro pro Stück verkauft und erbrachten nach Abzug der Kosten eine Spendensumme von über 32.000 Euro. Bei Kaffee und Schnittchen in der Vinzenz-Pallotti-Schule durften sich die Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Organisationen über die Spenden freuen und auch gleich verkünden, welchem Zweck die Gelder jeweils zugeführt werden sollen oder bereits wurden. Boris Aschenbrenner, der die vergangenen drei Jahre für den Friedberger Adventskalender verantwortlich war, überbrachte zum letzten Mal die guten Nachrichten an die Begünstigten und kündigte bei der Gelegenheit auch gleich die Übergabe an seine beiden Nachfolger Hannes Kölnsperger und Helmut Börner an. Durch den in den vergangenen Jahren immens gestiegenen Aufwand wurde beschlossen, die Arbeit zukünftig auf mehrere Schultern zu verteilen. Laut Aschenbrenner bedeutet der Adventskalender inzwischen elf Monate Arbeit. Nur der März sei frei.
Unter den Spendenempfängern waren neben dem Leserhilfswerk Kartei der Not auch die Vinzenz Pallotti Schule, das Gymnasium Friedberg, das Kinderheim Friedberg, das THW Friedberg, der Förderverein First Responder Dasing, das Kissinger Rote Kreuz, die Wasserwacht Friedberg, der Freundeskreis Friedberger Musiksommer, der Kneipp-Verein, das Bürgernetz Friedberg, die Kunstschule Friedberg, der Förderverein der Konradin Realschule sowie die Sozialstation Augsburg, Hochzoll, Friedberg und Umgebung. Bei der Verteilung der Gelder wurde besonders darauf geachtet, regionale Aktionen zu unterstützen. Die Auswahl der Begünstigten wird per Abstimmung unter den Mitgliedern des Lions Club Friedberg getroffen. Vorschläge kann jeder Bürger und jede Bürgerin einbringen.
Für das Motiv des Adventskalenders sorgte wie auch schon in den vergangenen Jahren wieder der ehemalige Rektor der Konradin-Realschule, Anton Oberfrank, der auch in Zukunft die Gestaltung übernehmen wird. Ideen für den nächsten Kalender hat er bereits im Kopf. (Philipp Holzhey)

Die Familie Higl aus Obergriesbach freut sich über den Tagesgutschein der Firma Demmelmair
Friedberg Eine junge Familie hat den Sonderpreis des Lions-Adventskalenders gewonnen. Familie Higl aus Obergriesbach mit ihrer fünfjährigen Tochter Leonie und dem zweijährigen Sohn Felix freuen sich über den Tagesgutschein für den Reisebus von Omnibus Demmelmair.
Sie wollen im Frühjahr einen Tagesausflug an den Chiemsee mit der ganzen Verwandtschaft unternehmen und dabei 48 Verwandte von der Uroma bis zum Urenkel mitnehmen.
Der Geschäftsführer von Omnibus Demmelmair, Gerhard Bestele, freute sich mit Boris Aschenbrenner, dem Adventskalender-Organisator vom Lions Club, bei der Übergabe des Gutscheins im Wert von 1.200 Euro und versprach, auch im kommenden Jahr diese Activity des Lions Club wieder zu unterstützen. In den nächsten Tagen wird der Lions Club den Reingewinn von mehr als 30.000 Euro an verschiedene soziale und kulturelle Institutionen überreichen. (AZ)

Der von der Stadtsparkasse gestiftete Hauptpreis des Lions-Adventskalenders, ein iPad im Wert von 600 Euro, hat seinen glücklichen Gewinner gefunden: Dieter Bernhard aus Wulfertshausen nahm aus den Händen von Rainer Gänswürger, Geschäftsstellenleiter in Friedberg, das iPad in Empfang. Das Ehepaar Bernhard kauft schon seit Jahren die Adventskalender des Lions Club und hat auch schon drei – kleinere – Gewinne erzielen können. Viel wichtiger ist ihnen aber, dass sie, die sie selbst seit 30 Jahren im Tierschutz ehrenamtlich tätig sind, das Engagement des Lions Club für soziale und kulturelle Zwecke unterstützen können.

Zusatztermin für den Kalender-Verkauf
Friedberg Die Absage des Martinimarktes hat vielen Freunden des Lions-Adventskalenders, die ihn direkt bei den Clubmitgliedern erwerben wollten, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie haben aber noch Gelegenheit dazu: Von 9 bis 12 Uhr verkaufen die Lions-Freunde ihren Kalender aus der Lions-Ape vor der Stadtpfarrkirche.
Zusätzlich gibt es noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen Restexemplare des Wohltätigkeitskalenders zu erwerben. (AZ)
Verkaufsstart des Adventskalender der Lions
Er ist wieder da: Der Adventskalender der Lions ist ab sofort wieder zu haben. Mehr als 700 Gewinne vom Einkaufgutschein über 25 Euro, Restaurant- oder Wellnessgutschein bis zur Tagesmiete eines Reisebusses der Firma Demmelmair im Wert von über 600 Euro können die Erwerber des Kalenders im Advent gewinnen. Spenden im Gesamtwert von über 30.000 Euro konnten die Friedberger Lions aus der Geschäftswelt und von privaten Spendern zusammentragen, so dass der Anreiz zum Kauf eines Kalenders hoch ist.
Natürlich steht das persönliche Glück bei der Ziehung der Kalenderlosnummern nicht im Vordergrund: Die Unterstützung sozialer und kultureller Einrichtungen in Friedberg und im Altlandkreis durch den Reingewinn aus dem Kalenderverkauf bewirkt viel Positives. Mit mehr als 200.000 Euro konnten in den letzten 10 Jahren viele Projekte des Kinderheims, der Sozialstation, von Altenheimen und auch von der Kartei der Not finanziert werden. Und nicht zuletzt erhält man mit dem wieder von Anton Oberfrank liebevoll gestaltetem Kalenderbild ein wahres Schmuckstück für die Adventszeit. Zum diesjährigen Preis von 7 Euro kann der Adventskalender ab sofort bei den bekannten Verkaufsstellen oder an den Oktobersamstagen (7., 21. und 28.) vor Sankt Jakob und beim Martinimarkt direkt bei den Lionsmitgliedern erworben werden. Zu lange sollten die Interessenten allerdings nicht zögern. Bisher hieß es noch immer Mitte November: Ausverkauft.

Hinter den Türchen stecken über 700 Gewinne. Dies sind die Verkaufsstellen
Friedberg Er ist wieder da: Der Adventskalender der Lions ist ab sofort zu haben. Über 700 Gewinne vom Einkaufgutschein über 25 Euro, Restaurant- oder Wellnessgutschein bis zur Tagesmiete eines Reisebusses der Firma Demmelmair im Wert von über 600 Euro können die Erwerber des Kalenders im Advent gewinnen. Spenden im Gesamtwert von über 30.000 Euro konnten die Friedberger Lions aus der Geschäftswelt und von privaten Spendern zusammentragen, so dass der Anreiz zum Kauf eines Kalenders hoch ist.
Natürlich steht das persönliche Glück bei der Ziehung der Kalenderlosnummern nicht im Vordergrund: Die Unterstützung sozialer und kultureller Einrichtungen in Friedberg und im Altlandkreis durch den Reingewinn aus dem Kalenderverkauf bewirkt viel Positives. Mit mehr als 200.000 Euro konnten in den letzten zehn Jahren viele Projekte des Kinderheims, der Sozialstation, von Altenheimen und auch von der Kartei der Not finanziert werden. Und nicht zuletzt erhält man mit dem wieder von Anton Oberfrank liebevoll gestaltetem Kalenderbild ein wahres Schmuckstück für die Adventszeit.
Zum diesjährigen Preis von sieben Euro kann der Adventskalender ab sofort bei den bekannten Verkaufsstellen oder an den Oktobersamstagen (7., 21. und 28. vor Sankt Jakob) und beim Martinimarkt direkt bei den Lionsmitgliedern erworben werden. Zu lange sollten die Interessenten allerdings nicht zögern: Bisher hieß es noch immer Mitte November: "Ausverkauft!". (AZ)
Das sind die Verkaufsstellen:

Namen & Neuigkeiten
Friedberg Turnusgemäß hat beim Lions Club Friedberg ein neuer Präsident die Regie übernommen. Michael Rosner hat sein Lionsjahr unter das Motto „in Vielfalt geeint“ gestellt. Dies bezieht der neue Präsident sowohl auf den Club selbst, wie auch auf die ganze Gesellschaft. Das Engagement der Lions soll dazu beitragen, die auseinanderstrebende Gesellschaft zusammenzuhalten. Durch die Fortführung der Adventskalender-Activity und andere Aktionen will er soziale und kulturelle Projekte im Altlandkreis fördern. Daneben stellte er ein Jahresprogramm für das Clubleben mit interessanten Veranstaltungen, wie z.B. einen Besuch in der Justizvollzugsanstalt Gablingen und im Europaparlament in Straßburg, zusammen. Unterstützt wird er vom neuen Sekretär Mark Böhm und vom Pastpräsidenten Thomas Kitzhofer. Das Amt des Schatzmeisters wird weiterhin von Wolfgang Spring ausgeübt. (AZ)

Nach einer längeren Unterbrechung konnte in diesem Jahr wieder ein Jugendcamp in Bayern-Süd durchgeführt werden. Organisator KJDC Tobias Wilfert hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das die aus der ganzen Welt stammenden Jugendlichen begeisterte: In der Oktober-Ausgabe wird er ausführlich darüber berichten! Vorab schon mal ein paar Bilder…

Drei Wochen waren 17 junge Leute aus aller Welt in Friedberg und Umgebung zu Besuch. Was sie in der Region erlebten.
Drei Wochen lang besuchen 17 Jugendliche aus aller Welt auf Einladung des Lions-Distrikt Südbayerns Deutschland. Unter Federführung von Tobias Wilfert organisiert der Lions Club Friedberg diesen Austausch zum ersten Mal wieder nach den Corona-Einschränkungen.
Eine Woche verbrachten die Jugendlichen zwischen 17 und 20 Jahren aus Mexiko, Taiwan, Israel und vielen europäischen Ländern bei Gastfamilien, eine Woche wurde von der Jugendherberge Augsburg aus das Umfeld einschließlich Allgäu erkundet, eine Woche gehört München, Starnberger See und Chiemsee. In Friedberg lud der Lions Club zum Wasserski auf dem Friedberger See, Essen im Altstadtcafé und anschließender historischer Stadtführung ein. Bürgermeister Roland Eichmann begrüßte die Gäste am Marienbrunnen. Die Friedberger Lions waren begeistert von der Offenheit und dem Umgang der Jugendlichen miteinander und hoffen, mit dieser Activity einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. (AZ)

Der Erlös der wohltätigen Aktion geht wieder an Einrichtungen und Organisationen aus dem Raum Friedberg.
Friedberg So zeitig wie der Letztjährige war der Adventskalender des Lions Club Friedberg noch nie ausverkauft. Dank des großen Interesses der Friedberginnen und Friedberger können sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Einrichtungen und Initiativen über die Unterstützung freuen, die Clubpräsident Thomas Kitzhofer bei einer Veranstaltung in der Kunstschule übergab.
Auch die KunstSchule zählt zu den Begünstigten der Kalenderaktion – vor Ort wurde dadurch bereits eine neue Deckenbeleuchtung umgesetzt, um die Malkurse mit bestem Licht zu versorgen. Die Vinzenz-Palotti-Schule fördert ihren "Club der schönen Künste" und besucht mit ihren Schülerinnen
und Schüler Theateraufführungen und Konzerte. Das Bürgernetz Friedberg unterstützt mit der Spende die Initiative gegen Einsamkeit und bietet u.a. das Mittwochs-Café an.
Die Konradin-Realschule erweitert ihre Bibliothek, da bei den Schülern reges Interesse an Lektüre herrscht und neue Bücher angeschafft werden sollen. Deren Förderverein unterstützt u.a. die Realisierung von Ausflügen, die die Anmietung eines Reisebusses erfordern. Die First Responder aus Dasing fahren mit ihrem privat finanzierten Einsatzfahrzeug unter dem Dach des Roten Kreuzes bis zu 140 ehrenamtliche Einsätze im Jahr, um Leben zu retten. Das dadurch sehr strapazierte Fahrzeug kann dank der Spende in bestem Zustand erhalten werden, um für den nächsten Einsatz gerüstet zu sein.
Die Bürger für Friedberg und der Freundeskreis des Friedberger Musiksommers unterstützen Kinderkonzerte, Künstlerverpflegung und Friedberger Musiker. Bei der Sozialstation kommt das Geld dem Teil der Tagespflege zugute, die nicht offiziell gefördert wird. Der Kinderheimverein veranstaltet u.a. mit acht Jugendlichen aus der Heimbetreuung eine Freizeit mit Taekwondo Kurs. Auch die Kartei der Not, das Leserhilfswerk der Friedberger Allgemeinen, wurde mit einer Spende bedacht.
Boris Ascherrbrenner, der derzeitige Organisator des Adventskalenders des Lions Club Friedberg, berichtete über die Anstrengungen des Clubs, diesen immer wieder mit großem Engagement aufzulegen, und bedankte sich bei der Friedberger Geschäftswelt für die großartige Mithilfe in Form von Sachspenden und Gutscheinen. Ein besonderer Dank ging an den ehemaligen Rektor der Konradin-Realschule, Anton Oberfrank, der seit vielen Jahren das Motiv des Kalenders entwirft. (AZ)

Friedberg Ganz begeistert war Margot Kappler: Sie hat beim diesjährigen Adventskalender der Lions den Hauptpreis, das von der Stadtsparkasse gestiftete iPad Pro im Wert von 600 Euro gewonnen. Der Gewinn kam genau rechtzeitig: Vor kurzem hat ihr Laptop den Geist aufgegeben. Auch wenn das iPad ein wenig anders funktioniert, ist es der Ur-Friedbergerin nicht bange: Ihre Enkel Jakob und Paula wollen sie bei den ersten Schritten mit dem Gerät unterstützen. Der Organisator der Kalender-Aktion, Boris Aschenbrenner, hofft nun darauf, dass einige noch nicht abgeholte Gewinne des Kalenders in der Rosenapotheke ausgegeben werden können, vor allem aber auch darauf, dass sich der/die Gewinner/in des Sonderpreises, der Tagesmiete eines ganzen Reisebusses der Firma Demmelmair, bald meldet. (AZ)

Inzwischen ist es fast schon eine Tradition: Im Herbst freut man sich in Friedberg und Umgebung auf den Adventskalender der Lions. Der Verkauf an den bekannten und auch neuen Verkaufsstellen wurde eingeläutet. Zusätzlich kann der Kalender an den Oktober-Samstagen vormittags direkt bei den Lionsfreunden an ihrem Stand mit der markanten rote Ape vor Sankt Jakob erworben werden. Unverändert 5 Euro kostet dieser erneut von Anton Oberfrank gestaltete Adventskalender.
6.500 Exemplare wollen die Lionsfreunde um Organisator Boris Aschenbrenner bis Ende November an die Frau/den Mann bringen. Durch die Spenden aus der Friedberger Gewerbe- und Geschäftswelt reichen die Gewinnmöglichkeiten wieder vom Einkaufs-, Restaurant- oder Massagegutschein über tolle Sachpreise bis zum von der Stadtsparkasse gestifteten iPad. Sonderpreis ist erneut die Tagesmiete eines großen Demmelmair-Busses im Wert von 600 Euro. Gewinnen sollen aber natürlich vor allem Sozialinstitutionen aus Friedberg und dem Altlandkreis. Wenn Mitte November wie in den Vorjahren "alle Kalender ausverkauft" gemeldet werden kann, wird der Lions Club einen Reingewinn von fast 30.000 Euro an diese Einrichtungen ausschütten können – und damit auch wieder vielen eine große Freude bereiten. ▸▸ www.friedberg.lions.de
Friedberg – Der neue Adventskalender der Lions Friedberg ist da. Der Verkauf an den bekannten und auch neuen Verkaufsstellen wurde eingeläutet. Zusätzlich kann der Kalender an den Oktober-Samstagen vormittags direkt bei den Lionsfreunden an ihrem Stand mit der markanten roten Ape vor Sankt Jakob erworben werden.
Unverändert fünf Euro kostet dieser erneut von Anton Oberfrank gestaltete Adventskalender. Als Motiv dient eine Szene vor Sankt Stefan. 6500 Exemplare wollen die Lionsfreunde um Organisator Boris Aschenbrenner bis Ende November für einen guten Zweck verkaufen. Durch die Spenden aus der Friedberger Gewerbe- und Geschäftswelt reichen die Gewinnmöglichkeiten wieder vom Einkaufs-, Restaurant- oder Massagegutschein über tolle Sachpreise bis zum von der Stadtsparkasse gestifteten iPad.
Sonderpreis ist erneut die Tagesmiete eines großen Demmelmair-Busses im Wert von 600 Euro. Gewinnen sollen aber natürlich vor allem Sozialinstitutionen aus Friedberg und dem Altlandkreis. Wenn Mitte November wie in den Vorjahren "alle Kalender ausverkauft" gemeldet werden kann,
wird der Lions Club einen Reingewinn von fast 30.000 Euro an diese Einrichtungen ausschütten können. (AZ)

Der Adventskalender des Lions Clubs Friedberg ist ein Hit. Der Erlös von 25.000 Euro wird nun an mehrere Organisationen verteilt.
Friedberg Der Adventskalender des Lions Club Friedberg gehört schon fast so sehr zur Weihnachtszeit wie Plätzchen und Sterne. Und ein Stern ist er tatsächlich: 25.000 Euro kamen 2021 durch den Verkauf zusammen. Eine Summe, über die sich nun eine ganze Reihe von Friedberger Einrichtungen und Initiativen freuen konnte. Bei der Spendenübergabe in Konradin-Realschule wurde auch schon das Motiv für 2022 verraten.
1,4 Millionen Mitglieder haben die Lions weltweit, 30 sind es in Friedberg – und diese sind sehr rührig. Seit gut zehn Jahren legen sie die Adventskalender auf, welche die Geschäftswelt großzügig unterstützt. Mit der Beliebtheit steigen auch die Spendensummen. So konnten Achim Maas, Wolfgang Spring und Boris Aschenbrenner vom Lions Club 25.000 Euro verteilen. Damit werden konkrete Projekte in Friedberg und Umgebung unterstützt.
So plant der Jugendclub mit seinem Spendenanteil, weniger begüterten Mitgliedern die Teilnahme an Freizeiten zu ermöglichen. Die Konradin-Realschule schaffte einen Klassensatz Ukulelen an. Das Leserhilfswerk Kartei der Not hilft Menschen in der Region, die in Not geraten sind – angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten eine wachsende Aufgabe. Das Bürgernetz möchte mit seiner Summe den 40 Ehrenamtlichen Anerkennung zollen, die sich um Friedberger Seniorinnen und Senioren kümmern. Erlebnispädagogische Angebote für die Kinder und Jugendlichen in den Wohngruppen plant der Kinderheimverein. Die Grundschule Kissing stattet Schultaschen für Flüchtlingskinder aus der Ukraine, Russland und Afghanistan aus, die mit nichts in Deutschland ankommen. Die Kunstschule möchte das Geld für eine im November im Kunstwerk geplante Ausstellung verwenden.
Der Freundeskreis Friedberger Musiksommer finanziert damit einen Teil der am 31. August startenden Festivalwoche. Die Sozialstation Augsburg, Hochzoll, Friedberg und Umgebung steckt das Geld in ein neues Auto. Gemeinschaftsfördernde Maßnahmen für die Schülerinnen und Schüler plant die Vinzenz-Pallotti-Schule.
Der Bedarf ist groß – und so wird es auch 2022 wieder einen Lions-Adventskalender geben. Anton Oberfrank, der jedes Jahr das Motiv gestaltet, verriet auch schon, was er aktuell im Auge hat: die Kirche Sankt Stefan in Friedberg-Süd. Der Verkauf soll Ende September starten. (kru)

Soziales – Die Aktion „Stift und Heft“ hilft ukrainischen Kindern in Friedberg beim Wiedereinstieg in den Alltag.

Nach Beginn des Ukrainekrieges steht plötzlich „ein ganzer Pulk“ an geflüchteten Kindern und Müttern vor der Theresia-Gerhardinger-Grundschule. Sie bitten Schulleiterin Elisabeth Kern um einen Platz für ihr Kind. Auch für die erfahrene Rektorin war die Situation „anfangs schon schwierig“. Eine Lösung musste her.
Ebenjene Lösung bestand aus der Initiative „Stift und Heft“, die zur Unterstützung ukrainischer Grundschulkinder beitragen soll. Diesen wird mit einem Platz an der Schule inklusive einem voll ausgestatteten Schulranzen geholfen. Getragen vom Elternbeirat und dem Förderverein der Schule wurde das Projekt schon zwei Tage nach der Idee in die Tat umgesetzt.
Mithilfe der großzügigen Spenden des Lions Club Friedberg und der Buchhandlung Lesenswert! in der Friedberger Innenstadt konnten bereits zehn der von Koffer Kopf gesponserten Schulranzen gefüllt und an geflüchtete Kinder verteilt werden, weitere sollen folgen. Elternbeirat Michael Krupp ist stolz, wie schnell das Projekt Fahrt aufnahm.
„Weniger als eine Woche nach der Idee konnten wir den ersten Schulranzen übergeben“, so Krupp. Das sei den Sponsoren, aber auch der schnellen Hilfsbereitschaft der Eltern zu verdanken. Begeistert meint er: „Nach kurzer Zeit war uns klar, dass es uns nicht an Geld zur Finanzierung des Projektes mangeln wird, die Spendenbereitschaft der Eltern war enorm.“Die Standardausstattung der Schulranzen besteht aus diversen Stiften sowie einem Lineal, einem Klebestift und einer Schere. Dazu gibt es eine Trinkflasche und eine Brotzeitbox mit kleiner Süßigkeit.
Zum Start gibt es außerdem einen Begrüßungszettel mit Schriftzug „Herzlich willkommen“ auf Ukrainisch und Deutsch, als Symbol für Hoffnung liegt dem Schulranzen noch ein Glücksstein bei.
Dazu bekommen die Kinder verschiedene Lernhefte. Das besondere hierbei: Der Mathe-Trainer vermittelt Wissen, ohne dass die Kenntnis der deutschen Sprache vorausgesetzt wird. In Kürze folgen auch noch komplett ausgestattete Turnbeutel – dies sei aber etwas komplizierter als die Schulrucksäcke, da die Sportschuhe und -klamotten auf die Größe des Kindes angepasst werden sollen.
Unterrichtet werden die Kinder in Hauptfächern wie Mathe und Deutsch, auch Sport steht auf dem Stundenplan. Das daran anschließende "Willkommensangebot" besteht aus musischen und kreativen Angeboten. Das Projekt ist allerdings auch mit Herausforderungen verbunden:
Durch Personalmangel sei momentan noch wenig Kapazität für die neuen Schüler vorhanden.
„Stift und Heft“ sei aber noch in den Startlöchern; eine ukrainische Lehrerin soll demnächst das Kollegium unterstützen, auch die Beschäftigung von Übersetzern ist im Gespräch. Der Unterschied zur Flüchtlingskrise 2015 sei allerdings „deutlich spürbar“, alles gehe „viel schneller“ voran als damals, so die Rektorin.
Geflüchtete Kinder sind außerdem bis zu drei Monate nach der Flucht noch nicht schulpflichtig. Familien können deswegen frei entscheiden, ob und wie lange ihr Nachwuchs die Schule besucht. Diese Umstände machen es schwer einzuschätzen, wie viel Kapazität geschaffen werden muss. Doch ein Trend ist erkennbar: Ein Großteil der Mütter und Kinder will einen möglichst zeitnahen Wiedereinstieg in das Schulleben. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt der Bildung, sondern auch darum, ein Stückchen Alltag und damit Ruhe zurückzugewinnen.
Trotz der Herausforderungen bemühen sich alle Beteiligten stetig, die Kinder bestmöglich zu unterstützen. „Unser Ziel ist es, die Schulranzen möglichst schnell an die Kinder weiterzugeben, am besten noch am selben Tag“, so Elternbeirat Krupp. (Elias Pinnow)
Da schau her

Friedberg Auf die Insel Mainau im Bodensee soll die Fahrt für Familie Schopf gehen. Mit einem geschenkten Adventkalender des Lions Clubs hat ein Familienmitglied den Sonderpreis gewonnen – nämlich einen ganzen Reisebus für einen Tag, der für einen Ausflug mit Freunden und Verwandten genutzt werden kann. Zusätzlich will der Inhaber von Omnibus Demmelmair, Gerhard Bestele, ein Frühstückcatering für alle Teilnehmer im Bus spendieren. Nachdem er auch noch eine weitere Unterstützung der Adventskalender-Aktion der Lions versprochen hatte, freuten sich mit dem Ehepaar Schopf auch Organisator Boris Aschenbrenner, Lions-Präsident Stefan Schlichter sowie Johannes Bauer vom Lions-Hilfswerk umso mehr. (AZ)
Da schau her

Friedberg Groß war die Freude bei den Gewinnern der Hauptpreise vom diesjährigen Adventskalender der Friedberger Lions. Tatjana Schäfer aus Haunstetten hat den Adventskalender wie die vergangenen Jahre auch schon von ihrem Chef in einer Rechtsanwaltskanzlei als Mitarbeitergeschenk erhalten und freute sich riesig über das Tablet, das sie vom Spender, Ralph Kraisy von Immobilien Kraisy, in Empfang nahm.
Als frisch gebackener Vater hat Matthias Resler sicherlich viel Freude am Tablet Händen von Rainer Genswürger von der Stadtsparkasse Augsburg – die Babyfotos sind gesichert. Erfreut zeigten sich auch Lions-Präsident Stefan Schlichter und der Adventskalender-Organisator Boris Aschenbrenner: Dank der Unterstützung so vieler Sponsoren konnte wieder die Gesamtauflage von 5.500 Adventskalendern verkauft werden und damit ein Reingewinn von fast 25.000 Euro für soziale Zwecke in Friedberg und Umgebung erzielt werden. (AZ)
Verein – Ehrenamtliche demonstrieren den Spendern vom Lions Club das Fluggerät

Tief beeindruckt haben sich die Vertreter des Lions Club Friedberg bei der Demonstration der neuen Drohne gezeigt, die ihnen die Mitglieder der Wasserwacht Friedberg vorführten. Die Gesamtkosten von 7200 Euro hatte die Wasserwacht mit Einsatzgeldern zum Teil selbst erwirtschaftet und mit Unterstützung des Lions Club Friedberg finanziert.
Der Technische Leiter Patrick Schneider, einer von drei Mitgliedern der Wasserwacht Friedberg mit Drohnenführerschein, präsentierte die Möglichkeiten der Drohne mit den perfekten Bildern auch aus größerer Höhe, den Ortungsmöglichkeiten von Tauchern und Verunfallten mit der Wärmebildkamera, den Warnmöglichkeiten durch Lautsprecherdurchsagen und der Suchmöglichkeit auch bei Nacht durch einen leistungsstarken Scheinwerfer.
Koordiniert wird der Dohneneinsatz durch die Rettungsleitstelle, so dass beispielsweise mit der Schnelleinsatzgruppe um Chris Weber bei Rettungseinsätzen am Lech auf die Wärmebildfunktion zurückgegriffen werden kann.
Vorsitzender Michael Käser erläuterte den Lions um Präsident Stefan Schlichter die Struktur und das Wirken der Wasserwacht. 479 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Dies sind aber vorwiegend Fördermitglieder. Die Dienste am See im Sommer und zum Teil auch im Winter werden von rund 25 aktiven Mitgliedern geschultert, die ehrenamtlich an jeweils mehr als 20 Einsatztagen für die Sicherheit der Besucher am See sorgen.
Für so viel Engagement für die Allgemeinheit zollte Schlichter der Wasserwacht Respekt und versprach weitere Unterstützung bei anstehenden Projekten. (AZ)
Kurz gemeldet
Der Friedberger Lions Club befindet sich im Endspurt beim Verkauf seines Adventskalenders. Wer noch ein Exemplar will und damit neben der Gewinnchance etwas Gutes tun möchte – der Erlös kommt komplett sozialen und kulturellen Zwecken im Raum Friedberg zugute – hat die Gelegenheit, auf dem Martinimarkt direkt am Lions-Stand einen Kalender zu erwerben.
Noch gibt es ihn auch in den bekannten Vorverkaufsstellen:
Kurz gemeldet

Friedberg Der Adventskalender des Lions Club Friedberg ist ab diesem Wochenende ist er wieder erhältlich: 626 Gewinne, gestiftet von Friedberger Geschäfts- und Privatleuten vom Restaurantgutschein bis zum Tablet warten auf ihre Gewinner. Der Erlös des fünf Euro teuren Kalenders, der wie in den letzten Jahren von Anton Oberfrank gestaltete wurde Sozialeinrichtungen der Stadt Friedberg wie dem Kinderheim und der Sozialstation, aber auch Kulturschaffenden und Bedürftigen aus dem Altlandkreis Friedberg zugute.
Erhältlich ist der Kalender in folgenden Verkaufsstellen:
An den Samstagvormittagen im Oktober verkauft der Lions Club auch im Wechsel vor der Sankt Jakob Kirche oder vor dem Edeka den Kalender. (AZ)
Da schau her

Friedberg Vor kurzem fand der satzungsgemäße Wechsel des Präsidenten beim Lions Club in Friedberg statt. Als neuer Präsident übernimmt im Lions-Jahr 2021/2022 Professor Stefan Schlichter die Leitung. Der Institutsleiter und Dozent an der Augsburger Hochschule gibt seinem Lions-Jahr das Motto "Gemeinschaft lebt von Vielfalt". Er will damit ein Zeichen gegen Ausgrenzungen in unserer Gesellschaft setzen, gleichzeitig aber durch ein vielfältiges Programm vielen Interessen bedienen.
Im Zentrum Schlichters Handelns steht aber weiterhin der Grundgedanke von Lions: "We Serve" (zu deutsch etwa "Wir dienen"). Der vielfältige Einsatz des Clubs soll immer sozialen und kulturellen Zwecken von Friedberg und Umgebung zugutekommen.
Eine besondere Aufgabe kommt im Januar Schlichter zu: der Lions Club feiert sein 40-jähriges Jubiläum in Friedberg. Je nachdem, wie es die Corona-Situation zulässt, soll dabei 40 Jahre Engagement für die Region Friedberg eine gebührende Würdigung erhalten.
Unterstützung in seiner Präsidentschaft erfährt Schlichter von seinem neuen Sekretär Thomas Kitzhofer, Past-Präsident Richard Schulan, Schatzmeister Wolfgang Spring und dem Mitgliedschaftsbeauftragten Mark Böhm. (AZ)
Am Ende des Jahres 2018 kam der damalige Governor Hans Rau auf mich zu und fragte mich, ob ich im Distrikt die Koordination des Young-Ambassador-Wettbewerbs übernehmen würde. Ein wenig bekannter, aber sehr wichtiger Wettbewerb. Er habe auch schon eine Kandidatin für den Preis: Philippa Schunk mit einem tollen Engagement für Katarakt-Operationen. Auf der Distrikt-Konferenz 2019 durften wir sie als Preisträgerin von Bayern Süd auszeichnen – in der Vor-Corona-Zeit. Philippa nahm anschließend am Deutschland-Wettbewerb teil.
Im Jahr 2020 konnten wir Emilia Saadi für ihr Projekt der Förderung einer Mädchenschule in Tansania den Preis auf Distrikt-Ebene überreichen. Im Mittelpunkt ihres Engagements stehen die Finanzierung des Schulgeldes für die Mädchen, der Bau einer Bibliothek und die Verbesserung der Wasserversorgung. Der Wettbewerb auf Deutschland-Ebene musste Corona-bedingt
leider entfallen.
Die Patenschaft für beide Preisträgerinnen hat der Lions Club München-Blutenburg übernommen.
Unsere diesjährige Preisträgerin
Das wunderschöne an diesem Wettbewerb ist die Vielfalt des Engagements der jungen Menschen. Die Preisträgerin des Jahres 2021 heißt Luisa Weigl.

Sie engagiert sich dafür, dass kleine Kinder das Schwimmen lernen. Es ist kaum bekannt, dass Ertrinken leider die zweithäufigste Todesursache bei Kindern zwischen fünf und 14 Jahren ist. Als Lehrassistentin der Franziska-von-Almsick-Stiftung unterstützt Luisa bereits im dritten Jahr Lehrkräfte der Grundschule Kissing beim Erteilen des Schwimmunterrichts.
Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro möchte Luisa zur Anschaffung von Schwimmlernhilfen sowie zur Finanzierung der Schwimmkursteilnahme für Kinder aus sozial schwachen Familien verwenden. Der Lions Club Friedberg hat die Patenschaft für Luisa übernommen.
Mit zwei Kandidatinnen beim Deutschland-Wettbewerb
Aufgrund des ausgefallenen nationalen Wettbewerbs im Jahr 2020 nehmen dieses Jahr zwei junge Frauen unseres Distrikts an der Deutschland-Ausscheidung teil. Mit zwei von insgesamt sechs Teilnehmerinnen stellt unser Distrikt damit das Gros der ehrenamtlich engagierten jungen Menschen. Die Teilnehmerinnenzahl zeigt aber auch an, dass es noch viel Luft nach oben gibt, was die Bewerberanzahl betrifft.
Beteiligen Sie sich!
Es wäre schön, wenn wir auch im kommenden Jahr viele Jungen und Mädchen für ihr vorbildliches Engagement auszeichnen können.
Daher mein Appell an Sie: Machen Sie Werbung für diesen tollen Wettbewerb, der den Teilnehmenden so viel Freude bereitet, sie aktiv unterstützt und gleichzeitig andere Jugendliche und junge Erwachsene motiviert, sich zu engagieren. (KYA Anna Fischer)
Das wunderschöne an diesem Wettbewerb ist die Vielfalt des Engagements der jungen Menschen.
Die Preisträgerin des Jahres 2021 heißt Luisa Weigl. Sie engagiert sich dafür, dass kleine Kinder das Sch
wimmen lernen. Es ist kaum bekannt, dass Ertrinken leider die zweithäufigste Todesursache bei Kindern zwischen fünf und 14 Jahren ist. Als Lehrassistentin der Franziska-van-Almsick-Stiftung unterstützt Luisa bereits im dritten Jahr Lehrkräfte der Grundschule Kissing beim Erteilen des Schwimmunterrichts.
Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro möchte Luisa zur Anschaffung von Schwimmlernhilfen sowie zur Finanzierung der Schwimmkursteilnahme für Kinder aus sozial schwachen Familien verwenden. Der Lions Club Friedberg hat die Patenschaft für Luisa übernommen.
Im Jahr 2020 konnten wir Emilia Saadi für ihr Projekt der Förderung einer Mädchenschule in Tansania
den Preis auf Distrikt-Ebene überreichen. Im Mittelpunkt ihres Engagements stehen die Finanzierung des Schulgeldes für die Mädchen, der Bau einer Bibliothek und die Verbesserung der Wasserversorgung. Die Patenschaft für Emilia hat der LC München-Blutenburg übernommen.
Mit zwei Kandidatinnen beim Deutschland-Wettbewerb
Aufgrund des ausgefallenen nationalen Wettbewerbs im Jahr 2020 nehmen dieses Jahr zwei junge Frauen unseres Distrikts an der Deutschland-Ausscheidung teil. Mit zwei von insgesamt sechs Teilnehmerinnen stellt unser Distrikt damit das Gros der ehrenamtlich engagierten jungen Menschen. Die Teilnehmerinnenzahl zeigt aber auch an, dass es noch viel Luft nach oben gibt, was die Bewerberanzahl betrifft. (KYA Prof. Dr. Anna Fischer)
Da schau her

Friedberg Vertreter des Lions Clubs Friedberg haben der Friedberger Konradin-Realschule eine Spende für neue Sitzgelegenheiten am Schulteich überreicht. Schulleiterin Daniela Walther, die zweite Konrektorin Petra Reil und Schülersprecher Kevin Ruef erhielten aus der Hand von Lions-Schatzmeister Wolfgang Spring und dem Leiter der "Task Force Adventskalender", Stefan Schlichter, symbolisch den bereits überwiesenen Betrag. Auf Wunsch der Schülerschaft sollen damit neue Sitzgelegenheiten am Schulteich finanziert werden. Getreu dem internationalen Lions-Motto "We serve" unterstützt der Friedberger Club alljährlich bedürftige Mitmenschen, lokale Aktivitäten, kulturelle Veranstaltungen, soziale Projekte und schulische Anliegen. Das Geld stammt hauptsächlich aus dem Erlös des Friedberger Adventskalenders, dessen Motiv jedes Jahr von Anton Oberfrank, dem früheren Schulleiter der Realschule, gestaltet wird. "Wir sind eine der größten gemeinnützigen Vereinigungen weltweit", erklärt der künftige Präsident des Friedberger Lions Club, Stefan Schlichter.
Gerade für junge Menschen engagiere sich der Klub in besonderem Maße. So werde beispielsweise alljährlich ein internationales Jugendcamp und der weltweite Wettbewerb "Young Ambassador" veranstaltet. In Friedberg dürfen sich die Realschülerinnen und Realschüler nun erst einmal auf ihre neuen Chillout-Möbel freuen. (AZ)
Soziales ‒ 15.000 Euro nimmt der Friedberger Lions Club mit seinem Adventskalender im vergangenen Jahr ein. Wer diesmal von dem Sozialprojekt profitiert

Friedberg 800 Preise vom Restaurant- und Einkaufsgutschein, bis zu einer Busreise im Wert von 600 Euro gab es bei der Adventskalender-Aktion des Lions Club Friedberg im vergangenen Jahr. Freude hatten nicht nur die Gewinner, sondern auch verschiedene karitative und soziale Einrichtungen, unter denen jetzt der Erlös von 15.000 Euro verteilt wurde.
Richard Schulan begrüßte die Vertreter der bedachten Organisationen zur Übergabe der Spenden. Er selbst war in Doppelfunktion anwesend ‒ als Präsident des Lions Club und als Vorsitzender des Kinderheimvereins Friedberg, der ebenfalls eine Spende erhielt. Verwendet werden die 3000 Euro für eine Erlebnisfahrt. In drei Etappen ging es in den vergangenen Jahren für 25 Kinder von Friedberg nach Berlin, jetzt steht Venedig als nächstes Ziel auf der Liste. Ebenfalls 3000 Euro bekam die Vinzenz-Pallotti-Schule. Wie Konrektor Christoph Woithon berichtete, werden damit erlebnispädagogische Ausflüge finanziert. Die Oberstufe fährt nach München, die Mittelstufe in den Zoo und die Unterstufe in den Wildpark Poing.
Jeanne Graf de Vergara und Christiane Brookmann dankten für die 1000-Euro-Spende an das Bürgernetz Friedberg. Weil die Senioren wegen der Corona-Beschränkungen kaum mehr zusammenkommen können, soll mit dem Geld die Außengastronomie beim Bürgernetz im Friedberger Bahnhof ausgebaut werden, damit es in der Freiluftsaison wieder einen Treffpunkt gibt. Weitere 1000 Euro gingen an die Grundschule Kissing. Rektorin Annika Lauter berichtete von drei Verwendungszwecken: Zum einen wird ein Außenlautsprecher beschafft, zum zweiten eine kostenpflichtige App, mit der Schüler und Lehrer gemeinsam Bücher verfassen können. Und der Raum für die Ganztagsbetreuung für die Kleinen bekommt ein Sofa. Hannes Proeller und Gudrun Jansen von der Sozialstation haben die 1000 Euro verwendet, um warme Jacken für das mobile Pflegeteam zu kaufen und die Arbeitsplätze in der neuen Einsatzzentrale in Friedberg-West zeitgemäß auszurüsten. Ebenfalls 1000 Euro gingen an die Kartei der Not.
Der Redaktionsleiter der Friedberger Allgemeinen, Thomas Goßner, berichtete von der Verwendung des Geldes für unverschuldet in Not geratene Menschen aus der Region. Ebenfalls 1000 Euro erhält der Förderverein der Konradin-Realschule bei einem separaten Termin. Mit 2000 Euro unterstützt der Lions Club außerdem einheimische Künstler, denen im Lockdown die Einnahmen weggebrochen sind. (AZ)
Ehrenamt ‒ Friedberger Club kürt die Siegerin des Wettbewerbs

Friedberg Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen ist dem Lions Club ein wichtiges Anliegen. Auf europäischer Ebene schreibt Lions International daher einen Wettbewerb für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren aus, um deren Engagement zu ehren und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. In Friedberg fand die Ausscheidung nun im Februar statt.
Drei Jugendliche aus Friedberg hatten die Gelegenheit, sich und ihr Projekt dem Lions Club Friedberg in der virtuellen Februarsitzung vorzustellen. Clara von Linden organisiert mit Freunden aus der Pfarrjugend die Lesenacht in der Bücherei Friedberg, in der Grundschulkindern durch ein besonderes Leseerlebnis einschließlich Lese-Nachtwanderung Freude am Lesen vermittelt wird. Josua Fritz stellte die Friedberger Jugendwallfahrt vor. Sie führt die jahrhundertealte Tradition der Andechs-Wallfahrt für Jugendliche fort und verzahnt damit auch die Generationen. Luisa Weigl beeindruckte die Lions-Freunde mit ihrem nun schon jahrelangen Engagement für das Erlernen der Schwimmfähigkeit beim TSV Friedberg und nun vor allem im Rahmen der Franziska-van-Almsick-Stiftung. Sie zeigte auf, wie wichtig das Schwimmtraining für die Kinder ist, da der Badetod aufgrund der nachlassenden Schwimmfähigkeit eine der häufigsten Todesursachen im Kindes- und Jugendalter ist.
Dem Lions Club Friedberg fiel die Entscheidung angesichts der tollen Projekte und Präsentationen schwer. Schließlich kürte der Club Luisa Weigl zur Jugendbotschafterin des Lions Club Friedberg. Sie vertritt nun Friedberg auf der Distrikt-Ebene und hat die Chance auf ein Vorrücken auf nationale und schließlich europäische Ebene. Neben dem Geldpreis durften sich alle drei Bewerber über die Urkunde und einen Büchergutschein aus der Hand von Richard Schulan, Präsident des Lions Club Friedberg, freuen. (AZ)

Friedberg Der Sonderpreis des Lions-Adventskalenders hat seine „würdige“ Gewinnerin gefunden: Stefanie Widmann konnte den Gutschein für eine eintägige Busmiete von Gerhard Bestele, Inhaber der Firma Demmelmair Busreisen, in Empfang nehmen.
Die Friedbergerin ist ehrenamtlich als Bildungsreferentin für die Pfadfinderinnen auf Diözesan- und Bundesebene aktiv und freute sich, den Gutschein gleich an ihren ehemaligen Pfadfinderstamm weitergeben zu können.
Sonja Wissing und Veronika Wenderlein aus der Leiterrunde der Pfadfinderschaft St. Georg Friedberg nahmen dieses Geschenk gerne an. Sie wollen mit dem Bus den jährlichen Stammesausflug durchführen, der in diesem Jahr als Moorwanderung geplant ist. Da trifft es sich gut, dass Herr Bestele zusagte, den großen Bus mit 78 Plätzen zur Verfügung zu stellen, sodass der gesamte Stamm einschließlich Stefanie Widmann mit dabei sein kann.
Gleichzeitig sagte er zu, auch im nächsten Jahr wieder den Lions-Adventskalender durch die Bereitstellung von Gutscheinen und durch den Kauf der Kalender für seine Mitarbeiter zu unterstützen – was wiederum die Organisatoren vom Lions Club Friedberg um Professor Stefan Schlichter sehr erfreute. Schließlich konnten mit dieser Aktivität auch in diesem Jahr wieder mehr als 20.000 Euro für soziale Zwecke in und um Friedberg erzielt werden. (AZ)
Kurz gemeldet
Der Lions Club Friedberg sucht Jugendliche, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren und an einem Wettbewerb zum Jugendbotschafter 2021 teilnehmen möchten. Beginnend auf lokaler Ebene, dann im Distrikt Südbayern, auf deutscher und schließlich internationaler Ebene können Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren ihr Projekt und ihr Engagement präsentieren und Preise bis zu 3500 Euro gewinnen. Für die Bewerbung dafür brauchen sie die Unterstützung eines lokalen Lions Clubs als Paten. Der Lions Club bittet um Bewerbung mit einer kurzen Vorstellung des Bewerbers und des Projektes bzw. Engagements bis zum 5. Februar per E-Mail an jugendbotschafter-lc-friedberg@gmx.de. Drei Teilnehmer dürfen sich am virtuellen Clubabend am 9. Februar per Zoom-Einblendung persönlich vorstellen und werden in jedem Fall vom Lions Club Friedberg mit insgesamt 300 Euro prämiert. Die erstplatzierte Bewerbung geht dann in das Rennen um den Preis des Distrikts Bayern-Süd und vielleicht dann noch weiter in die nationale und internationale Konkurrenz. Mehr Infos unter https://www.lions-jugendbotschafter.de. (AZ)

Für fünf Euro erhalten die Käufer des Adventskalenders nicht nur ein wunderbares Friedberger Weihnachtsmotiv, gestaltet von Anton Oberfrank, sondern auch die Chance auf den Gewinn von insgesamt über 700 Preisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro, welche die Friedberger Geschäftswelt, Gastronomie und Dienstleister gestiftet haben. Gewinnen werden mit dem Kauf des vom Lions Club initiierten Kalenders auf alle Fälle soziale Einrichtungen, etwa die Vinzenz-Pallotti-Schule, das Kinderheim, die Sozialstation, die Tafel, die Kartei der Not, das Bürgernetz und einige mehr. Über 110.000 Euro konnten aus den bisherigen Kalenderaktionen ausgeschüttet werden. Alle Verkaufsstellen finden sich online unter www.lions.de/web/friedberg Zudem sind Verkäufe zu folgenden Terminen auf dem Vorplatz der Stadtpfarrkirche St. Jakob geplant: Samstag, 24. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, jeweils von 9 bis 12 Uhr.
Mit dem Adventskalender des Lions Club Friedberg gibt es viele Preise zu gewinnen. Es gibt neue Verkaufsstellen.

Friedberg Ab sofort ist er wieder zu haben: Der Adventskalender des Lions Club Friedberg. Trotz dieser für viele Branchen schwierigen Zeit ist es dem Friedberger Lions Club gelungen, viele Geschäftsleute und Einzelpersonen zu Spenden zu motivieren, damit auch in diesem Jahr wieder ein Adventskalender aufgelegt werden konnte: 800 Preise vom Restaurant- und Einkaufsgutschein bis zu einer Busreise im Wert von 600 Euro können die Erwerber des Adventskalenders gewinnen.
Gewinnen werden aber auf alle Fälle die Sozialeinrichtungen der Stadt Friedberg, wie z.B. das Kinderheim und die Sozialstation, aber auch Kulturschaffende und Bedürftige aus dem Altlandkreis Friedberg. Dem Lions Club Friedberg ist es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, die von der Corona-Krise besonders Betroffenen unterstützen zu können.
Wie in den letzten Jahren hofft das Organisationsteam um Stefan Schlichter, wieder die gesamte Auflage von 5000 Exemplaren verkaufen zu können. Zum Preis von fünf Euro kann der Kalender an den bekannten Verkaufsstellen in Friedberg und nun zusätzlich auch in Dasing, Kissing und Wulfertshausen erworben werden.
Als Ersatz für den Verkauf an den Marktsonntagen können die Friedberger an den Samstagvormittagen im Oktober vor St. Jakob ihren Kalender direkt bei den Lions-Mitgliedern holen. Der Verkauf läuft dabei aus der markanten roten Lions-Ape heraus. Ende November hoffen die Organisatoren dann wieder ein „Leider ausverkauft“ melden zu können – zur Freude aller, die mit dem Kalender gewinnen: Käufer und Bedürftige.
Die Verkaufsstellen:
Friedberg Ab sofort ist der Adventskalender des Lions Club Friedberg wieder zu haben. Trotz Corona ist es dem Lions Club gelungen, viele Geschäftsleute und Einzelpersonen zu motivieren. Wer Adventskalender kauft, kann Wertscheine und Einkaufsgutscheine gewinnen und viele Preise.
Gewinnen werden aber auf alle Fälle die Sozialeinrichtungen der Stadt Friedberg, wie das Kinderheim und die Sozialstation, aber auch Kulturschaffende und Bedürftige aus dem Altlandkreis Friedberg, denn dem Lions Club Friedberg ist es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, die von der Corona-Krise besonders Betroffenen unterstützen zu können. Wie in den vergangenen Jahren hofft das Organisationsteam um Stefan Schlichter, wieder die gesamte Auflage von 5000 Exemplaren verkaufen zu können.
Den Kalender gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen in Friedberg, Altstadtcafé, Rosen-Apotheke, Optik Sautter, Gerblinger, Zweirad Pfundmeier, Stadtsparkasse, Augustabank, Eisenhandlung Kniess, Bennomühle und nun zusätzlich auch in Dasing, Vitalis, Kissing, Kandler, Schneider, Hettenkofer und Wulfertshausen, Hofladen Wolf. (pm)
Da schau her

Friedberg Turnusgemäß hat der neue Präsident die Leitung des Lions Club Friedberg übernommen: Richard Schulan stellt sein Lions-Jahr unter das Motto "Haltung zeigen – im Leben stehen". In einer sich verändernden Gesellschaft will der Vorstandsvorsitzende des Friedberger Kinderheimvereins mit dem Lions Club für die Werte Toleranz und Mitmenschlichkeit eintreten und das Klub Engagement für Stadt und Landkreis ausbauen. Besonders am Herzen liegen ihm dabei die von der Corona-Krise stark mitgenommenen Kulturschaffenden der Region.
Ein Teil der Spenden, die der Lions Club in den letzten Jahren vor allem durch den Verkauf der Adventskalender mit Unterstützung der Friedberger Gewerbetreibenden generiert hat, soll daher Friedberger Künstlern und Musikern zugutekommen.
Schulan dankte seinem Vorgänger und neuen Schatzmeister Wolfgang Spring für die gute Entwicklung des Klubs im letzten Jahr und würdigte mit besonderem Dank der Klubgemeinschaft die über 20 jährige Tätigkeit von Hans Deiml als scheidendem Schatzmeister. 21 Jahre lang hat Deiml diese Funktion ausgeübt. Mit nun 76 Jahren übergab er Amt und Unterlagen an Wolfgang Spring.
Eine stän
Große Anerkennung und Dankbarkeit bringt ihm die Klubgemeinschaft entgegen, schließlich war seine Arbeit von absoluter Zuverlässigkeit und Genauigkeit geprägt. Hans Deiml übergibt sein Amt nun an Wolfgang Spring: Als Steuerberater bringt er Expertise und Zuverlässigkeit ein und wird es im Sinne Hans Deimls fortführen. Unterstützung erhält Richard Schulan durch Stefan Schlichter als diesjährigem Sekretär des Klubs sowie Martin Kleiner als Mitgliedsbeauftragtem. (AZ)
Bildung ‒ Rotary und Lions Club spenden Laptops an den Förderverein der Theresia-Gerhardinger-Grundschule. Dort werden sie an Kinder verliehen
Friedberg Zwar spielen auf dem Pausenhof der Theresia-Gerhardinger-Grundschule bereits wieder vereinzelt Kinder, trotzdem ist noch längst nicht wieder alles beim Alten. Vor allem Grundschulen traf die Umstellung auf den Online-Unterricht vor einigen Wochen ohne Vorbereitung. Damit in Zukunft möglichst alle Kinder mit Rechnern für den Unterricht zuhause ausgestattet sind, wurden Laptops gespendet.
„Wir sprechen hier von einer Größenordnung, mit der man auch etwas anfangen kann“, sagt Gisela Klaus bei der Übergabe der Rechner in der Theresia-Gerhardinger-Grundschule. Die Präsidentin des Rotary Clubs ist stolz auf die 20 Computer, die im Zusammenspiel mit dem Lions Club organisiert und finanziert wurden.
Die Idee, Rechner zu spenden, entstand vor wenigen Wochen. Michael Krupp, Elternbeirat der Theresia-Gerhardinger-Schule und Mitglied des Lions Clubs, hatte die Idee, alte Geräte zu sammeln und den Kindern zu schenken. Parallel begannen die beiden Serviceclubs, die Finanzierung für neue Geräte zu sichern. „Ich kenne den Club von innen und von außen“, berichtet Krupp. Ihm war schnell klar, dass seine Idee dort auf fruchtbaren Boden fallen werde.
Inzwischen sind neben den 20 neuen Laptops 15 alte Geräte gespendet worden. Diese werden den Schülern überlassen. Die neuen Computer sind Leihgeräte, die in der Obhut der Schule bleiben.
Einen Leihvertrag gibt es bereits. Die Familie des Kindes muss einen Laptop beantragen und erhält anschließend eine entsprechende Vereinbarung. Auch Kinder anderer Schulen können bei Bedarf Geräte beim Förderverein entleihen. „Wir haben anfangs alle Friedberger Schulen angeschrieben und Bedarfe abgefragt“, berichtet Krupp. Vorerst bleiben 18 Geräte an der Theresia-Gerhardinger-Grundschule und zwei Computer werden direkt der Vinzenz-Pallotti-Schule zur Verfügung gestellt.
Die Spende ging nicht direkt an die Schule, sondern an deren Förderverein. „Schulen dürfen keine Sachspenden annehmen“, erklärt Klaus. „Der Weg über den Förderverein ist eine gute Lösung“, ergänzt sie. Sabine Sinowetz vom Förderverein der Theresia-Gerhardinger-Grundschule freut sich über die neue Idee, wie über den Förderverein Unterstützung geleistet werden kann.
„Am Anfang war ich etwas skeptisch, dass wır mit der Idee weit kommen“, erzählt Elisabeth Kern, Rektorin der Grundschule. Michael Krupp betont, dass mit der Übergabe der Spende das Projekt nicht abgeschlossen sei: „Das ist wie mit einem Haus ohne Hausmeister. Dann fangen die Leute an, die Birnen rauszudrehen.“ Die regelmäßige Wartung der Geräte ist wichtig. Alle Rechner sind daher zusätzlich mit einem Servicevertrag für zwei Jahre ausgestattet, erzählt Wolfgang Spring, Präsident des Lions Clubs.
Die Wartung wird von der Firma Satnetserver durchgeführt. Krupp freut sich über das große Entgegenkommen des Unternehmens. „Die 15 gespendeten Rechner wurden von Satnetserver umsonst aufgesetzt und mit einer Windows-Lizenz versehen“, sagt er.
Spring erklärt, dass bei Bedarf auch Datensticks zur Verfügung gestellt werden können: „Leider verfügen einige Haushalte nicht über einen Internetanschluss“. Ein Rechner zu Hause ohne die notwendige Verbindung zum Internet sei sinnlos.
Alle Anwesenden zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Angesichts der Situation war schnelles und gemeinsames Handeln erforderlich“, so Rotary-Präsidentin Klaus. Bisher wurden die Kinder, die nicht am Online-Unterricht teilnehmen konnten, einzeln betreut. „Lehrer sind zu Kindern hingefahren. Der Personalaufwand dafür ist natürlich enorm“, berichtet Schulleiterin Kern. (Magdalena Nilles)
Kultur ‒ Nach Monaten gemeinsamer Arbeit wird ein neues Kunstwerk auf dem Marienplatz eingeweiht

Friedberg Auf dem Marienplatz hat sich am Donnerstagvormittag ein kleiner Kreis von Leuten gebildet. Alle blicken neugierig zur Mitte. Dort steht Friedbergs neues Schmuckstück: ein Tastmodell der Stadt. Durch die Beschriftung in Relief- und Punktschrift können sich vor allem Sehbehinderte ein Bild der Umgebung verschaffen. Eine Bereicherung soll das Modell aber für alle sein.
Entstanden sei die Idee im September 2018, erinnern sich Johannes Bauer vom Lions Club und Gisela Klaus vom Rotary Club gemeinsam. Wer genau die Idee gehabt habe, könnten sie gar nicht mehr so genau sagen. Die Initiative sei von beiden Clubs sowie von der Stadt ausgegangen. Über die Zusammenarbeit freuen sich beide Vereine. So werde deutlich, dass beide ähnliche Interessen verfolgen.
Angefertigt wurde das Tastmodell von dem Bauunternehmer Nils Hoy aus Zschorlau. Er sei für einige Tage nach Friedberg gekommen und habe die Stadt detailgenau vermessen, berichtet Wolfgang Spring, Präsident des Lions Clubs. Der Künstler habe Interesse an der besonderen Landschaftsform der Umgebung bekundet. In Bronze gegossen wurde das Kunstwerk dann in Tschechien. Dort musste es eine kleine Rast einlegen, bevor es trotz der Grenzschließungen wegen Corona nach Friedberg gebracht werden konnte.
Besonders heben die Initiatoren auch den Steinsockel hervor, auf dem das Modell thront. Dieser weist am Fuß einige Unregelmäßigkeiten auf und wird nach oben hin immer schlichter und klarer. Das symbolisiere die sechs Hügel, auf denen Friedberg liegt, erklären Franz und Martin Seidl von der Firma Seidl Natursteine. Es handle sich um einen Jura-Stein aus der Region Eichstätt, der passend zum Gestein des nebenstehenden Marienbrunnens ausgewählt worden sei.
Das Modell sei mit Absicht auf dem Marienplatz positioniert, erklärt Johannes Bauer. Hier sei der häufigste Ausgangspunkt für Touristen und Stadtführungen. Bei der Positionierung sei außerdem auf Barrierefreiheit geachtet worden. Rollstuhlfahrer können das Model ungehindert von allen Seiten erreichen. Auch in Aichach sei ein solches Tastmodell geplant, dieses sei jedoch noch in Arbeit. Ebenfalls werde bald ein Bronzemodell des Münchener Tors in Friedberg aufgestellt werden. Dieses werde durch den Heimatverein finanziert.
Die Kosten für das Modell auf dem Marienplatz trugen jeweils zur Hälfte der Rotary Club und der Lions Club. Den Steinsockel finanzierte die Stadt.
Bürgermeister Roland Eichmann freut sich über das neue Friedberg in Miniaturformat. Er hebt bei der Eröffnung besonders die Liebe zum Detail hervor. Auch Mitglieder des Rotary und Lions Clubs sprechen gegenseitigen Dank aus. Wolfgang Spring, Präsident des Lions Clubs, freut sich über die gute Abstimmung untereinander. Gisela Klaus, Präsidentin des Rotary Clubs, zeigt sich ebenfalls zufrieden. „Das nächste gemeinsame Projekt ist schon angedacht“, sagt sie. Präziser werden möchte sie allerdings noch nicht.
Ob es klug ist, sich in den nächsten Wochen im Lesen der Blindenschrift zu üben, sei fragwürdig. Darüber sind sich alle Anwesenden einig. Für diejenigen, die in Zeiten von Corona vor Berührungen zurückschrecken, erfülle das neue Modell auch durch schlichtes Angucken seinen Zweck. (Magdalena Nilles)
Da schau her
Ganz nach seinem Motto "We Serve" sorgte der Lions Club Friedberg auch dieses Mal wieder für strahlende Gesichter. Die Lions sammeln jedes Jahr mit den Einahmen aus ihrer Adventskalenderaktion Geld, das sozialen Einrichtungen und kulturellen Projekten in Friedberg zugute kommt. Jetzt übergaben Präsident Wolfgang Spring, Schatzmeister Hans Deiml, Stefan Schlichter von der Adventskalender-Arbeitsgruppe und der Vorsitzende des Lions Förderverein Friedberg e.V., Johannes Bauer, die Spenden. Über die finanzielle Unterstützung konnten sich dieses Mal das Kinderheim, die Vinzenz-Palotti-Schule, der Förderverein Sozialstation Friedberg, die Kartei der Not und das Bürgernetz Friedberg freuen.
Jeanne Graf de Vergara vom Bürgernetz freute sich, nun endlich eine neue Herdplatte für den Mittagstisch finanzieren zu können. Auch Hannes Proeller vom Förderverein der Sozialstation ist sehr dankbar: "Das Geld können wir gut gebrauchen, um für die neue Zentrale der Sozialstation in Friedberg-West Möbel zu kaufen. Diana Hertle von der Vinzenz-Palotti-Schule plant ein Präventionsprojekt für die 1.bis 4. Klasse mit dem Theater Eukitea. Unter dem Titel "Mein Körper ist mein Freund" wird den Kindern vermittelt, Grenzen gegen Übergriffe zu setzen. Daneben fließt das Geld in die Einzelförderung von Kindern mit Leseschwäche und Dyskalkulie. Jürgen Hammer will mit dem Geld eine Berlinreise sowie das Projekt "Das Kinderheim bewegt sich" und erlebnispädagogische Neigungswochenenden ermöglichen. Thomas Goßner, Redaktionsleiter der Friedberger Allgemeinen, berichtete, wie die Kartei der Not Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe leistet.
Da schau her

Der Lions Club Friedberg hat spontan auf die aktuelle Notsituation der Friedberger Tafel, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, reagiert und 2.000 Euro als Soforthilfe für die wiederaufgenommene Arbeit zur Verfügung gestellt.
Über Lionsfreund Willi Weißgerber erfuhren die Clubmitglieder von Lieselotte Grund von der Tafel von den besonderen Herausforderungen für die gut eingeführte Institution in Friedberg: Nach der vorübergehenden Schließung zum Schutz der älteren Ehrenamtlichen startete die Tafel unter erschwerten organisatorischen Bedingungen. So ist für Schutzausrüstung für Kunden und Helfer, aber auch organisatorische Mittel bei Spendensammlung und -ausgabe zu sorgen.
Bei der Übergabe der Spende im Altstadtcafé Weißgerber berichteten Helfer der Tafel, Brigitte und Manfred Erhard, Theresia Hadula und Rosemarie Marko, auch von weiteren Corona-Schwierigkeiten. So würden zur Zeit nur trockene Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Kaffee und H-Milch, sowie Waschpulver usw. verteilt, da Frischware von den Lebensmittelhändlern aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht ausgegeben würde. Bei der Trockenware gäbe es allerdings von den Supermärkten nur wenig abzugeben, da die Mindesthaltbarkeit oft viel länger sei und diese zudem anfangs der Corona-Berichterstattung verstärkt gekauft wurde.
Der Präsident des Lions Club Friedberg, Wolfgang Spring, freute sich daher, gemeinsam mit Lionsfreund Mark Böhm, 1.000 Euro zum Einkauf der benötigten Grundnahrungsmittel leisten zu können, ein Betrag, der von Stiftunglife [Korrektur zum Zeitungsartikel, in dem die "Deutsche Lions-Stiftung" genannt ist] im Rahmen einer gemeinsamen Hilfeaktion verdoppelt wurde.
Geschichte ‒ Das Tastmodell der Altstadt ist fertig, kann aber noch nicht installiert werden ‒ Wegen der Corona-Krise ist kein Termin für die Einweihung in Sicht

Friedberg-Rinnenthal Eigentlich hätte dieser Tage die Einweihung stattfinden sollen, doch auch hier kommt es zu einer corona-bedingten Verschiebung: Lions Club und Rotary Club haben ein Tastmodell der Friedberger Innenstadt samt Wittelsbacher Schloss finanziert, das neben dem Marienbrunnen seinen Platz finden sollte. Jetzt entschieden die Organisatoren in Abstimmung mit der Stadt, mit der Installation erst einmal abzuwarten.
Der städtische Bauhof hat in den vergangenen Wochen unmittelbar vor der Eisdiele am Marienplatz das Fundament für das Modell angefertigt. Darauf soll zur Landesausstellung und darüber hinaus das Bronzemodell der Altstadt im Modell 1:500 seinen Platz finden. Solche Modelle gibt es in vielen Städten. Gedacht sind sie für Blinde, die sich so eine Stadt „ertasten“ können. Den Auftrag erteilten die beiden Clubs der Firma „Miniatur Hoyser“ aus dem sächsischen Zschorlau. Firmenchef Nils Hoy lieferte das Modell pünktlich zum Start der Landesausstellung, der für nächste Woche geplant war, nach Friedberg. Doch weil die Eröffnung der Schau noch ebenso in den Sternen steht wie die Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen, steht das 1,25 auf 0,95 Meter große Modell derzeit in der Werkstatt von Steinmetz Seidl in Rinnenthal, der den Sockel dafür angefertigt hat.
Die Installation soll erst dann durchgeführt werden, wenn die Vorsichtsmaßnahmen wieder so weit gelockert sind, dass das gemeinsame Betrachten des Stadtmodells keine Probleme bereitet und die gesteigerte Aufenthaltsattraktivität am Marienplatz auch für das Eiscafé nicht zu Nachteilen führt, teilt der Leiter der Lions-Arbeitsgruppe Tastmodell, Johannes Bauer, mit. Auch in Aichach finanzieren die beiden Clubs ein Modell der Altstadt. (gth)
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